Ausstellungen
Karlsruhe

Silver Egg. Die Sinnlichkeit der Medienkunst

Mittwoch, 9. September 2026 um 10:00 – 18:00 Uhr

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

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Silver Egg. Die Sinnlichkeit der Medienkunst im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe widmet sich der Frage, wie Medienkunst dazu beitragen kann, die Welt nicht nur analytisch, sondern auch sinnlich und unmittelbar zu erfahren. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Figur des Eros, die in Mythologie und Philosophie als schöpferische Kraft des Verbindens und Erneuerns verstanden wird. Das titelgebende silberne Ei steht dabei symbolisch für Ursprung, Möglichkeit und kreatives Potenzial. Rund 50 internationale künstlerische Positionen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Wahrnehmung, Intuition und Erkenntnis. Die Ausstellung bringt Medienkunst mit philosophischen Fragestellungen in Dialog und setzt sich mit Gegensätzen wie Vernunft und Gefühl, Wissenschaft und Mythos oder Darstellung und unmittelbarer Erfahrung auseinander. Installationen, audiovisuelle Arbeiten und weitere experimentelle Medien schaffen einen Ausstellungsraum, in dem sich diese Themen nicht nur gedanklich, sondern auch sinnlich erschließen lassen. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Kreativität und Erkenntnis aus dem Zusammenspiel von Denken, Empfinden und Erleben entstehen. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen regt Silver Egg dazu an, Medienkunst als Raum für neue Perspektiven und gemeinsames Nachdenken zu erfahren. Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich auf poetische, experimentelle und vielschichtige Arbeiten einzulassen und die Beziehung zwischen Kunst, Wahrnehmung und Gegenwart aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken.

Quelle: mein.toubiz · © mein.toubiz / die jeweiligen Datengeber

#ZKM#hallenbau#pdmaugust26

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ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe

Veranstalter: ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

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Kerstin Sokoll „“Karlsruher Lichtblicke“

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Während die Karlsruher Schlosskulisse noch bis 13. September im Rahmen des diesjährigen Light Festival Karlsruhe digitale Zauberwelten auf die Schlossfassade projiziert, gibt es gleich um die Ecke, im Schaufenster des Karlsruhe Tourismus (Tourist-Information, Kaiserstraße 72-74), ein faszinierendes Tag- und Nacht-Kunstschauspiel zu entdecken. Mit gleich zwei großformatigen Werken verwandelt die Karlsruher Künstlerin Kerstin Sokoll die kultur-architektonisch zentralen Karlsruher Orte Schloss und Marktplatz im wahrsten Sinne in „Hotspots“. Farbig jeweils intensiv inszeniert aus 20.000 Dots, einzeln Farbspots, führen die Arbeiten in ihrer künstlerischen Strategie in zwei unterschiedlich, gleichsam faszinierende Betrachtungswelten: Bei Tageslicht farbintensiv und haptisch, am Abend bei Schwarzlicht überraschend, feurig strahlend, magisch. Inspiriert sind diese Werke auch von den Schlosslichtspielen Karlsruhe. Die sukzessive Verwandlung der historischen Schlossfassade durch Licht, Farbe und Bewegung wird in Sokolls Bildern jedoch mit weiteren Wahrnehmungs-Ebenen verknüpft. Es lohnt sich die Bilder in den beiden unterschiedlichen Tageslichtsituationen zu sehen! Besonders das Schlossambiente verwandelt sich überraschend in zwei konträre Lebenswelten. Die 20.000 einzeln aufgetragenen Farbpunkte liegen reliefartig auf dem Bildgrund und verleihen dem Werk eine außergewöhnliche Haptik. Linien, Fenster, Fassadenelemente und die unzähligen Punkte sind nicht nur sichtbar, sondern auch fühlbar. So bekommt die Architektur eine beinahe dreidimensionale Präsenz. Dann folgt die Verwandlung bei Nacht: Unter Schwarzlicht erwachen die eingearbeiteten Neonfarben. Einzelne Dots beginnen zu leuchten, Konturen treten hervor, Fenster strahlen und die vertraute Ansicht des Schlosses verändert sich. Was bei Tageslicht farbenfroh und plastisch erscheint, entwickelt im Dunkeln eine vollkommen neue Atmosphäre. Ein Bild – zwei Welten. Am Tag farbintensiv, plastisch und haptisch. Im Schwarzlicht leuchtend, überraschend und voller Energie. Leuchtende Farben, klare Konturen und unzählige Punkte lösen auch in Sokolls zweiter Arbeit die vertraute Architektur aus ihrer klassischen Erscheinung und verwandeln den Marktplatz in einen lebendigen, farbintensiven Ort. Unter Schwarzlicht treten die eingearbeiteten Neonfarben hervor. Konturen beginnen zu leuchten, einzelne Fenster und Details verändern ihre Wirkung, die tausenden Dots scheinen aus der Dunkelheit herauszutreten. Aus dem vertrauten Karlsruher Marktplatz entsteht plötzlich eine völlig neue Szenerie. Wenn es dunkel wird, beginnt seine zweite Geschichte. Der Marktplatz beginnt zu leben.

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Die wissenschaftlichen Sammlungen sind es, die ein Museum von einem reinen Ausstellungshaus unterscheiden. Das Naturkundemuseum Karlsruhe ist eines der großen Forschungsmuseen Deutschlands – in seinen Magazinen sind mehrere Millionen Sammlungsobjekte untergebracht! Botanik, Mykologie, Zoologie, Entomologie, Paläontologie und Geologie: Jeder Sammlungsbereich zeichnet sich nicht nur durch seine einzigartige Sammlung, sondern auch durch spezielle Präparationsmethoden und Forschungsschwerpunkte aus. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen und gibt Einblicke in die Magazine und in die Arbeit der Mitarbeitenden in Präparation und Forschung. Für die Ausstellung werden nun einige der Objekte aus den Sammlungen ans Licht gebracht! Fossile Zähne der größten Haifischart, die jemals gelebt hat, das imposante Präparat des See-Elefanten Tristan aus der Wilhelma, ein versteinerter Blitz oder die ältesten Minerale der Erde: Die Sonderausstellung präsentiert 32 ausgewählte Objekte und Objektserien. Sie erzählen unerwartete und kuriose Geschichten und zeigen dabei auch die Herausforderungen und Chancen des Sammelns, Bewahrens, Forschens und Vermittelns im Museum auf. Dafür wurden sie in fünf Themenbereichen neu versammelt: „Legendär“, „Extrem“, „Gut bewahrt?“, „Badisch“ und „In Serie“. Objekte und mehr In der Ausstellung sind die ausgewählten Objekte und Objektserien die Stars. Filme und interaktive Stationen setzen spannende Aspekte der Objekte in Szene und vermitteln sie anschaulich und spielerisch. Modelle und Grafiken zum Ertasten, Audiodeskriptionen, Texte in Brailleschrift und Leichter Sprache, Filme in Deutscher Gebärdensprache sowie eine barrierefreie Architektur ermöglichen die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Barrierefreiheit Für die Sonderausstellung erhielt das Museum den Universal Design Award für Barrierefreiheit. Informationen zur Barrierefreiheit der Ausstellung gibt es hier.

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