Tanzabend Feuer und Wasser (UA)

Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 19:30
Theater Plauen-Zwickau
destination.one
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Alles ist Wasser, sagte der griechische Philosoph Thales. Heraklit widersprach: Das Feuer sei der Grundstoff der Welt. Zwei paradoxe Elemente, so ungreifbar wie selbstverständlich. Feuer spendet Wärme, ist aber zerstörerisch; man kann es sehen, jedoch nicht berühren. Wasser ist ebenso paradox: Nimm es in die Hände und es entgleitet dir; ohne kann man nicht leben, aber Wassermassen können auch unser Leben bedrohen. Das vielleicht Merkwürdigste: Sie stehen in einem unversöhnlichen Verhältnis zueinander. Feuer schlägt das Wasser in die Flucht und verwandelt es in Dampf; Wasser löscht Feuer, wo immer es außer Kontrolle gerät. Dieser Konflikt war bereits in Händels Feuerwerksmusik angelegt. Geschrieben zur Feier eines Friedensfestes im Londoner Green Park 1749, wurde die Feier ein wenig zu heiß, als ein Teil der Festarchitektur in Brand geriet. Zum Glück eilte das Wasser zu Hilfe und fiel vom Himmel, um die Flammen zu löschen. Die Macht des Wassers hatte Händel bereits 1717 in Musik verwandelt, als ein einziges Boot mit fünfzig Musikern aller Art auf einer nächtlichen Flussfahrt zu Ehren König Georgs I. spielten. Es gefiel dem König so gut, dass er es auf Hin- und Rückfahrt dreimal wiederholen ließ. Zu Händels Musik erkundet Vanaev nun diese beiden faszinierenden Elemente in einer Choreografie, die eine Folge mitreißender, feuriger und auch humorvoller Episoden aneinanderreiht. Keine Sorge, falls Händels Musik sich wieder einmal als zu explosiv erweist: Der Tanz bringt uns zurück in den sicheren Hafen. Choreografie und Regie Sergei Vanaev Bühne Johannes Bluth Kostüme Sergei Vanaev Dramaturgie Josias Ray, Alexander Busch Trainingsleiterin Wen-Hua Chang Ballettrepetitor Masayuki Carvalho Mit Sofia Borgo, Uma Capellari Paltor, Jiyoon Heo, Mimori Hosokawa, Sofia Iseppato, Jenny Krog, Nora Landau Werner, Anna Mastinu, Synne Maria Mikelsen, Flurina Möwes, Cecilie Norrud, Maria Sanchez-Villalobos, Yolana-Maria Batista Vizcarra; Ryan Aptomos, Kay Ebener, Luca Di Giorgio, Andrea Liotti, Stefano Neri, Junior Oliveira, Marco Palamone Soiree: 1. Oktober | 18.00 Uhr | Eintritt Frei Öffentliche Probe: 1. Oktober | 19.00 Uhr | Eintritt Frei Premiere: 10. Oktober | 19.30 Uhr | Anschließend Premierenempfang im Foyer Weitere Vorstellungen: 11. Oktober | 16.00 Uhr + 28. Oktober | 19.30 Uhr Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn (außer bei der Premiere) Kartenpreise: 10,50- 39,00 €
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Veranstaltungsort

Theater Plauen-Zwickau
Neuberinplatz, 08056 Zwickau
Veranstalter: destination.one
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Sonderausstellung: 100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos
August Horch Museum
Der Achtzylinder, ein Motor, der Kraft und Stärke beweist und dem Besitzer ein gewisses exklusives Prestige verleiht. Vor genau 100 Jahren präsentierten die Horchwerke mit dem Typ 303 den ersten serienmäßig produzierten deutschen Achtzylindermotor auf der Berliner Automobilausstellung. Der „Horch 8“ wurde zum Mythos für Wertigkeit, Zuverlässigkeit und Eleganz. In unserer großen Sonderausstellung zeigen wir 13 exklusive Automobile, die zum Teil als Legenden gelten und begleiten den Erfolgsweg des „Horch 8“ von den Goldenen Zwanzigern bis hinein in die 1980er, die mit dem Audi V8 quattro einen noch recht jungen Oldtimer als Abschluss zeigen.

Herbstferienprogramm: Zirkus-Gruselshow
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Ihr verwandelt euch in furchteinflößende, gruselige Gestalten. Die verschiedenen Workshopgruppen agieren mit ihrer professionellen Begleitung und begeben sich fünf Tage auf eine Reise in Welten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, welche mit jeweiligen künstlerisch-akrobatischen Darbietungen, altersgerecht inszeniert werden. Workshops sind: – Akrobatik – Balance, Kraft und coole Moves – Jonglage – Geschicklichkeit mit Style – Dramaturgie – Produziere deine eigene Show Wir möchten eine 5tägige Zirkus-Theater-Workshopwoche in den Herbstferien mit Kinder und Jugendlichen durchführen. Der Workshop kombiniert Elemente aus Zirkus und Theater. Dies bietet eine kreative Möglichkeit, sich auszudrücken und Fähigkeiten zu entwickeln. Auch Evolution kann gruselig sein. Die Teilnehmenden verwandeln sich in furchteinflößende, gruselige Gestalten. Die verschiedenen Workshopgruppen agieren mit ihrer professionellen Begleitung und begeben sich fünf Tage auf eine Reise in Welten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, welche mit jeweiligen künstlerisch-akrobatischen Darbietungen, altersgerecht inszeniert werden. Inhalte: – Zusammenhänge erkennen und diese nutzen, um die eigene innere Balance zu finden – Bewusstes Umgehen mit den Elementen – Zirkustechniken zu den Elementen und die Verbindung von Farben und Steinen zu den Elementen – körperliches Training mit einer kreativen und künstlerischen Auseinandersetzung mit einem Objekt, Partner*in oder dem eigenen Körper Mehr zu den Workshops: Akrobatik - In dem Akrobatik-Workshop widmen wir uns der Körperbeherrschung und Geschicklichkeit. Jonglage - In dem Jonglage-Workshop widmen wir uns der Bewegungskunst. Die Teilnehmer*innen lernen u.a. Balljonglage und Tuchjonglage (je nach Alter), die ersten Grundlagen der Jonglage und spezielle Künste mit dem Diabolo und/oder Devilstick. Dramaturgie - Dieser Workshop ist eine spezielle Aktion des Zirkusprojektes für alle Interessierten hinter der Bühne und zwischen den Szenen. Zusammen mit den Teilenehmern vermitteln wir interessante Tipps und Tricks in Sachen „zwischen den Szenen“. Wir erklären, wie man sich vom Buch über Gespräche mit dem/der Regisseur*in und dem/den Produzent*innen dem jeweiligen Stück nähert, Vorschläge für Übergänge entwickelt, Pläne entwirft, Moderation und Spielszenen entwickelt und die Umsetzung begleitet und trainiert. Am Ende der Woche erfolgt eine Premiere. Um dort hin zu gelangen, laufen die Gäste durch ein Grusellabyrinth. Zielgruppe: Kinder und Jugendliche, Altersgruppe 7-15 Jahre, Verpflegung: Mittagessen und Getränke inklusive, Mitbringliste: Bequeme/ alte Sachen (ggf. Wechselsachen), Trinkflasche, kleine Snacks

Ausstellung: „Festgehalten. Verschleppt in Deutschland 1938-1945“
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Aus Bildern werden Spuren, aus Spuren Erinnerung. Die Ausstellung zeigt Fotografien der NS-Deportationen und führt vor Augen, wie offen Verfolgung im Alltag deutscher Städte geschah. Die Eröffnung stellt die Frage, warum Hinschauen und Erinnern bis heute wichtig bleiben. Eintritt frei Um Voranmeldung wird gebeten Kontakt: Telefon: 0375 834551, E-Mail: priesterhaeuser@zwickau.de

Ausstellung: ERINNERNS_WERT. Jüdische Spuren in Zwickau
Priesterhäuser Zwickau
Jüdisches Leben prägte über Jahrhunderte das Stadtbild Zwickaus mit. Schon im Mittelalter gab es hier eine jüdische Gemeinde. Eine „Jüdengasse“ belegte einst ihre Präsenz. Dennoch ist es eines der wichtigsten Ziele der Schau, das Verborgene sichtbar zu machen. Denn auf den ersten Blick sind die Spuren des jüdischen Lebens in Sachsens viertgrößter Stadt heute fast unsichtbar. Die jüdische Gemeinde in Zwickau löste sich 1939 auf und existiert seitdem nicht mehr. Umso wichtiger ist es daher, mit diesem Ausstellungsprojekt und den zugehörigen vielfältigen Vermittlungs- und Austauschangeboten ein Zeichen der Erinnerung zu setzen. Eintritt frei Kontakt: Telefon: 0375 834551, E-Mail: priesterhaeuser@zwickau.de

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