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Potsdam

Ach, Brandenburg … Fotografie im Dialog 1996 | 2026

Ach, Brandenburg … Fotografie im Dialog 1996 | 2026

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 11:00 – 18:00 Uhr

Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte

destination.one

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Welche Rolle spielt die Fotografie für unsere Erinnerung? Bilder lenken unseren Blick, prägen unser Bildergedächtnis und beeinflussen damit, wie und woran wir uns erinnern. Inwiefern formt Fotografie unseren Zugang zur Vergangenheit? Die Ausstellung „Ach, Brandenburg … Fotografie im Dialog 1996 | 2026“ greift diese Fragen auf. Ausgangspunkt ist das größte dokumentarfotografische Projekt Ostdeutschlands, das von Diethart Kerbs und Sophie Schleußner zwischen 1993 und 1996 unter dem Titel „Fotografie und Gedächtnis“ in drei Bundesländern durchgeführt wurde. Seine Initiator:innen verstanden die Aufnahmen als „Flaschenpost in die Zukunft“: als Bilder, die späteren Generationen zeigen sollten, wie ostdeutsche Orte und Landschaften in den 90er Jahren aussahen. Dreißig Jahre später wird diese Zeitkapsel geöffnet. Sie enthält über 22.000 Motive, die in drei Sammlungsteilen in Cottbus, Halle und Schwerin lagern. Student:innen der Fachhochschule Potsdam sichteten den Brandenburger Bestand im Archiv des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst in Cottbus und machten sich in 15 Teams auf die Suche nach den damaligen Aufnahmeorten. Sie spürten die früheren Blickrichtungen auf und schufen aus den wiedergefundenen Perspektiven aktuelle Nachfotografien. Aus den Eindrücken, Begegnungen und Gesprächen vor Ort entstanden darüber hinaus auch freie fotografische Arbeiten. Die Ausstellung verbindet historische Aufnahmen mit aktuellen Perspektiven und lädt dazu ein, über Erinnerung, Wandel und die Rolle der Fotografie nachzudenken. Sie fragt nicht nur, was sich in drei Jahrzehnten verändert hat, sondern auch, wie Fotografien ihre jeweilige Gegenwart erfassen und welche Geschichten sie für die Zukunft aufbewahren.

Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber

Indoor#ausstellung#kunst

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Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte

Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Veranstalter: destination.one

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„Zeit ist nicht das, was wir messen, sondern das, was uns durchdringt – flüchtig, ungreifbar, doch in jedem Pinselstrich gegenwärtig. In dieser Serie erforscht die Künstlerin Kristine Narvida die Spannung zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit, zwischen Bewegung und Erstarrung. Die Leinwand wird zum Ort, an dem Zeit sichtbar wird: als Echo von Erinnerung, als Spur des Moments, als Dialog zwischen Körper und Raum. Ihre Figuren existieren in einem Schwebezustand, eingefangen im Fluss der Zeit, doch gleichzeitig darüber hinausweisend. Die Ölmalerei mit ihren Schichten und ihrer Tiefe ermöglicht es Kristine Narvida, dieses Paradox zu fassen – das Flüchtige in etwas Dauerhaftes zu verwandeln. Jedes Werk ist ein Stillstand und eine Beschleunigung zugleich, eine Frage nach dem, was bleibt, wenn der Augenblick vergeht.“ Kristine Narvida ist professionelle freischaffende bildende Künstlerin. Von 2000 bis 2006 hat sie an der Kunstakademie Lettlands in Riga studiert und als Magister absolviert. Seit 2011 lebt sie in Potsdam. Ihre Malerei erforscht die Dynamik menschlicher Emotionen in abstrakten Figurationen. Kristine Narvida ist aktives Mitglied im Potsdamer Kunstverein und im BBK Brandenburg. Kristine Narvida ist Preisträgerin von renommierten Kunstpreisen und hat zahlreiche Veröffentlichungen bei Kunst- und Kulturzeitschriften. Ihre Kunstserien "Sieh, wie ich mich bewege" und „Studie der Verärgerung“ präsentierte Kristine Narvida auf dem Rhy Art Salon Basel, auf der Florenz Biennale und auf der EXI-Show in London. Ausstellungseröffnung: Samstag, 19. September, 17 Uhr - herzlich willkommen! Weitere Informationen: Kristine Narvida

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