Dittsche - Live & Solo 2027
Freitag, 2. April 2027 um 20:00 – 22:30 Uhr
Stadthalle
MITUNSKANNMAN.REDEN. GmbH & Co. KG
Preis folgt
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Ein Spot, ein Mikrofon und ein Mann im Bademantel – mehr braucht es nicht für einen grandiosen Abend! Bei seiner ersten großen und restlos ausverkauften Solo-Tournee 2019 riss die zigfach ausgezeichnete TV-Kultfigur Dittsche in seinen Live-Shows nicht nur regelmäßig das Publikum von den Sitzen, sondern wurde hierfür auch umgehend mit dem „LEA – Live Entertainment Award“ prämiert. Kein Wunder, dass auch die zweite Tournee im Frühjahr 2022 zum Riesenerfolg geriet. In unserer aktuell schwierigen Zeit wird seine Tresen-Philosophie mehr gebraucht denn je – also höchste Zeit für eine Fortsetzung! In der WDR-Kultserie „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“ spielte sich Olli Dittrich als sympathischer Verlierer „Dittsche“ seit 2004 vom Tresen der Eppendorfer Grillstation in die Herzen der Nation. Stets dabei: Imbiss-Wirt Ingo („mein Ingo-Mann“), gespielt von Jon Flemming Olsen als erdendes Element sowie Schildkröte („Halt die Klappe – ich hab‘ Feierabend!“), dessen Rolle nach seinem Tod sein Sohn Jens Lindschau alias „Krötensohn Jens“ übernommen hat – dazu herrlich krude Tresen-Philosophien über das aktuelle Weltgeschehen, die Tücken des Alltags und natürlich immer wieder die kleinen, herrlich abstrusen Geschichten mit dem Nachbars-Ehepaar Kargers.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Stadthalle
Jina-Mahsa-Amini-Platz 1, 37073 Göttingen
Veranstalter: MITUNSKANNMAN.REDEN. GmbH & Co. KG
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Wenn der Cartoonist, Satiriker und Humorist F. W. Bernstein alias Fritz Weigle (1938–2018) mit einer Ausstellung ins APEX kommt, finden zwei alte Bekannte wieder zusammen. Beide betraten Anfang der 70er Jahre die Göttinger Bühne; die Galerie APEX wurde eröffnet, und Bernstein zog von Frankfurt nach Göttingen. Seine Arbeiten, die leichtfüßig und unverfroren daherkamen, wurden dort gezeigt. Der Kontakt sollte über vier Jahrzehnte währen; Bernstein war immer wieder mit Ausstellungen und Lesungen präsent. Er gehörte zum Kern der Neuen Frankfurter Schule, die Anfang der 60er Jahre aus der Redaktion der Satire-Zeitschrift Pardon hervorging, zu der u.a. auch Robert Gernhardt, F. K. Waechter und Eckhard Henscheid gehörten. Zusammen mit Gernhardt und Waechter schuf Bernstein bei Pardon die Nonsens-Beilage Welt im Spiegel (Wims), die für lange Zeit Kult-Status bei Satire-Fans hatte und einen ganz neuen, ungewohnten Ton im Nachkriegsdeutschland anschlug. Über 50 Jahre lang publizierte er als Cartoonist, Autor und Illustrator und war ab 1985 der vermutlich weltweit einzige Professor für Karikatur und Bildgeschichte an der Hochschule der Künste Berlin. Und der Satirepreis Göttinger Elch (Bernstein erhielt ihn 2003) verdankt ihm seinen Namen: Von ihm stammt der legendäre Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“. Jacqueline Amirfallah und Wolfgang Nisch, Inhaber des gastronomischen Betriebs Apex trinken+essen in der Burgstraße 46, stellen sieben Jahre nach dem Tod des Künstlers die Räume des Restaurants für Bernstein zur Verfügung. Ausgerichtet wird die Ausstellung von der Familie Fritz Weigles, gefördert wird sie von der Göttinger Kulturstiftung sowie der Litfin-Stiftung und unterstützt durch den APEX Kultur e.V. und die Kunstsammlung der Göttinger Universität. Gestaltet wurde sie vom Ausstellungsgestalter Matthias Wittig (fernkopie, Berlin), der auch aus Göttingen stammt. Er und Bernsteins Sohn Konrad Weigle haben die Ausstellung aus den Nachlässen in Berlin und Frankfurt (CaricaturaMuseum) kuratiert. Da das APEX heute keine Galerie mehr ist, braucht es eine unkonventionelle Präsentationsform, die schauenden wie schmausenden Bistrogästen gleichermaßen gerecht wird. In den charmant verwinkelten Räumen ist Entdeckergeist gefragt: Für einige Besucher werden es Wiederentdeckungen sein. Viele werden ihn neu entdecken: den „Zauberzeichner“ und „Universalkönner“, wie Oliver Maria Schmitt ihn in einem Buch über die Neue Frankfurter Schule nannte. Es werden Engel in erstaunlichen Lebenslagen zu sehen sein, Selbstporträts an allen möglichen und unmöglichen Orten des Bistros sowie Leute der späten 70er und frühen 80er Jahre auf Göttingens Straßen; und es wird endlich eine Antwort auf die Frage geben, wer in den Himmel kommt (und wer nicht). Auch Bernsteins Lyrik wird ein sichtbarer Teil der Ausstellung sein. Neben vielen großformatig reproduzierten Werken präsentiert die Kunstsammlung der Georg-August-Universität Originalgrafiken aus den Beständen der Schenkung Antje und George Bodenstein.

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