Festivals
Eichstätt

Frau Winkler verlässt das Haus

Samstag, 31. Oktober 2026 um 18:30 – 20:00 Uhr

Altes Stadttheater Eichstätt

Medienzentrum Eichstätt

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*Der neue Film von Doris Dörrie* *D: Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers, Via Jikeli, Eugene Boateng, Zoë Baier* Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist? Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © TI Eichstätt

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Altes Stadttheater Eichstätt

Residenzplatz 17, 85072 Eichstätt

Veranstalter: Medienzentrum Eichstätt

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Die diesjährige Sonderausstellung des Domschatz- und Diözesanmuseums lädt den Betrachter dazu ein, genau hinzusehen. Im Mittelpunkt stehen die faszinierenden Fotografien der Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold, die in einen intensiven Dialog mit Kunstwerken aus den Sammlungen des Museums, des Bischöflichen Seminars sowie aus Privatbesitz treten. Die Arbeiten der Sammlungsfotografen greifen das traditionelle Genre der Jagd-, Küchen- und Vanitasstilleben der Renaissance auf und übersetzen es in eine zeitgenössische Bildsprache – ästhetisch, spielerisch und mit feinem Sinn für das Morbide. Wie ihre historischen Vorbilder thematisieren sie das Spannungsfeld von Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit. Im Museum korrespondieren die Fotografien mit historischen Darstellungen von Landschaften, Tieren und Pflanzen aus christlichen und weltlichen Bildzusammenhängen. Den Zauber einer „Wunder-kammer“, einer Welt im Kleinen, entfaltet die Ausstellung durch die Vielfalt ausgewählter Objekte aus Kunst, Kunsthandwerk, Zoologie und Botanik, die zu kleinen, sogenannten Stilleben arrangiert sind und zum genauen Hinsehen anregen. Im Bildtypus des Stillebens werden alltägliche Dinge zu Trägern tieferer Bedeutungen. Natur erscheint als Sinnbild von Wachstum, Vergehen und Erneuerung. In der christlichen Ikonographie verweisen sie dabei über das Sichtbare hinaus. Die Ausstellung lädt ein, das Vertraute neu zu betrachten und Verbindungen zwischen Kunst, Natur und Spiritualität zu entdecken.

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Resonanz – Dialog in Licht und Farbe

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Farbe steht im Mittelpunkt dieser Arbeiten. Sie beschreibt nicht nur das Sichtbare, sondern entwickelt eine eigene Kraft – in Überlagerungen, Kontrasten, Verdichtungen und offenen Flächen. In den malerischen Arbeiten entstehen aus spontanen Gesten, Linien und Farbschichten, Räume, die zwischen Bewegung und Ruhe, Nähe und Distanz wechseln. Gegenständliches kann anklingen, ohne sich festzulegen. Die Fotografien greifen Gemaltes auf und setzen weitere Details hinzu. So finden verschiedene (Zeit) Ebenen zusammen. Sie fügen sich teils durch wiederum Überarbeitetes zu einem neuen Ganzen. So begegnen sich Malerei und Fotografie nicht als getrennte Bereiche. Licht, Farbe und die Erinnerung an Wirklichkeit verbinden sie. Resonanz entsteht dort, wo das Sichtbare etwas auslöst, das über das Abgebildete hinausgeht. Die Matinée findet am Sonntag, 4. Oktober um 11 Uhr statt.

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