Luisa Charlotte Schulz / Ausverkauft

Freitag, 18. Dezember 2026 um 20:00 – 22:00 Uhr
Zeche Carl
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Stabil instabil Da ist sie endlich: die öffentliche Selbsthilfegruppe für Erwachsene. Ganz nach dem Motto: Früher hatte ich Träume, heute zahl ich Rechnungen. Das erste Soloprogramm von LUISA CHARLOTTE SCHULZ ist kompensatorische Coming-of-Age-Comedy, denn: Wer regelmäßig auf die Fresse fliegt, hat einiges zum Nachdenken. LUISA ist Mitte 30 und tut ihr Möglichstes, das Projekt Erwachsenwerden endlich abzuschließen – gelegentlich mit unkonventionellen Methoden. Die Uhr tickt, Lösungen müssen her. Eigentlich dachte LUISA, sie wäre mit 30 längst Mutter, jetzt schwankt sie zwischen den Optionen: Eizellen einfrieren lassen oder vielleicht doch besser Vater werden? Die Rush Hour des Lebens fordert einiges. Und am Besten kommt man da immer noch durch, wenn man sich zwischendurch wenigstens mal kaputt lachen kann. Eins steht fest: Wenn’s geil werden soll, muss man wohl selber ran. Und hin und wieder ist bei der obsessiven Selbstreflexion sogar ein echter Geistesblitz dabei. Zwischendurch stand nämlich auch was Sinnvolles in den Ratgeberbüchern der „Generation Selbstoptimierung“. Gewürzt mit Herz und reichlich Scharfsinn - fertig ist ein wohlschmeckender Cocktail aus dem Glück und der Gülle des Lebens. Den gibt's natürlich aufs Haus. Schließlich ist Happy Hour. Und am Ende bleibt die Erkenntnis: Das Leben ist schön und die Party geht weiter! Nur der Kater dauert jetzt halt länger. STABIL INSTABIL - ein Comedy-Abend voller Hoffnung für alle, die nie erwachsen werden wollten, es trotzdem geworden sind oder da irgendwann noch durch müssen. Ein Programm mit Tempo, Charme und 1000 Gründen, morgen wieder aufzustehen. Und der tiefen Überzeugung: Am Ende wird’s doch noch alles geil. Irgendwie!
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Veranstaltungsort

Zeche Carl
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen
Veranstalter: Zeche Carl
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Weitere Events in Essen

Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell
Museum Folkwang
Die Ausstellung „Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell“ im Museum Folkwang widmet sich der radikalen Bildsprache, dem gesellschaftspolitischen Anspruch und dem Einfluss des französischen Malers auf die Kunst der Moderne. Courbet wandte sich gegen die idealisierte Ästhetik des Klassizismus und der Romantik und machte stattdessen das Leben einfacher Menschen und die Wirklichkeit zum Gegenstand seiner Malerei. Die Retrospektive beleuchtet zentrale Lebensstationen und Werkgruppen: Selbstbild und Öffentlichkeit, soziale Realität, erotische Darstellung, Landschaft und Exil. Dabei wird Courbet als künstlerischer Erneuerer und Grenzgänger zwischen Kunst, Gesellschaft und Politik sichtbar.

Alte Synagoge: Dauerausstellung
Alte Synagoge
Die Dauerausstellung der Alten Synagoge widmet sich dem zeitgenössischen Judentum und geht auf die Forderung Paul Spiegels nach einem „Haus jüdischer Kultur“ zurück. Konzipiert wurde sie vom Team der Alten Synagoge gemeinsam mit der Jüdischen Kulturagentur sowie Esther Graf und Manja Altenburg. Jüdinnen und Juden werden als Mitgestalter:innen moderner Kultur porträtiert; die Darstellung reicht über die Geschichte des Nationalsozialismus hinaus. Eine Einführung in den Synagogenbau weltweit führt zur Abteilung „Quellen jüdischer Tradition“ mit einem Überblick über jüdische Geschichte und die Herstellung einer Torarolle. Auf der Frauenempore wird der jüdische Jahreszyklus dargestellt. Im Mittelgeschoss stehen unterschiedliche jüdische Identitäten, darunter auch säkulare, im Mittelpunkt. Interaktive Installationen und ein Multitouch-Tisch vermitteln Informationen zu zehn jüdischen Gemeinden weltweit.

Ruhr Museum: Dauerausstellung
Kohlenwäsche
Das Ruhr Museum in der Kohlenwäsche präsentiert mit rund 6.000 Exponaten die Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets – von der Entstehung der Kohle vor 300 Millionen Jahren bis zum Strukturwandel zur Metropole Ruhr. Der Museumsparcours setzt bei den Mythen, Phänomenen und Strukturen der Gegenwart an, führt über das vorindustrielle Gedächtnis und die Geschichte der Industrialisierung zurück in die Gegenwart. Die Sammlungen umfassen unter anderem Zeugnisse der Industrie- und Sozialgeschichte, Archäologie, Geologie und Fotografie. Ergänzend zur Dauerausstellung umfasst das Museumsprogramm Sonderausstellungen, Workshops, Führungen, Exkursionen, Vorträge, Filmabende und Audioguides.

Führungen auf dem Welterbe Zollverein
Besucherzentrum Ruhr
Die Führungen auf dem Welterbe Zollverein erschließen die Industriegeschichte der ehemals größten Steinkohlenzeche der Welt und der größten Zentralkokerei Europas. Original erhaltene Übertageanlagen, Maschinen und technische Einrichtungen veranschaulichen den Weg der Kohle, die Arbeitsbedingungen von Bergleuten und Koker:innen sowie den Wandel vom Industriestandort zum UNESCO-Welterbe und Kulturstandort. Das Programm umfasst unter anderem „Über Kohle und Kumpel“ mit dem Weg der Kohle auf der Zeche, „Kohlenwäsche mit Ausblick“, die Untertageführung „Grubenlicht und Wetterzug“ sowie „Von Kohle, Koks und harter Arbeit“ mit dem Weg der Kohle auf der Kokerei. Einzelne Führungen werden auch in englischer und niederländischer Sprache sowie für blinde und sehbeeinträchtigte, schwerhörige Menschen und CI-Träger:innen angeboten. Führungen in Deutscher Gebärdensprache und private Rundgänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind ebenfalls möglich. Die Führungen beginnen im Besucherzentrum Ruhr und führen durch original erhaltene Übertageanlagen.

Gelb ist Geschichte – Fotografien von Alexander Lackmann
Kohlenwäsche
Die Ausstellung „Gelb ist Geschichte – Fotografien von Alexander Lackmann“ widmet sich substanzgebundenen Abhängigkeiten und der fotografischen Auseinandersetzung mit Drogenkonsum. Seit 2024 dokumentiert Lackmann Drogenkonsumräume in Nordrhein-Westfalen. Zu sehen sind Raumansichten, Porträts von Klient:innen und Mitarbeiter:innen ohne erkennbare Zuordnung sowie Found Footage, darunter Google-Streetview-Ansichten und Rezensionen. Die Arbeiten hinterfragen, wie Sucht sensibel und frei von stigmatisierenden Darstellungen fotografisch repräsentiert werden kann. Der Ausstellungstitel verweist auf Hepatitis C und die mögliche Gelbfärbung von Haut und Augenweiß als Folge der Erkrankung. Präsentiert wird die Ausstellung in der Kohlenwäsche im Rahmen der Reihe „Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein“.

Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer
Ruhr Museum
Die Ausstellung „Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer“ bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe über Fotografinnen, die im Ruhrgebiet gearbeitet haben und arbeiten. Mit mehr als 200 Bildern richtet sie den Blick auf unterschiedliche Lebenswirklichkeiten und fotografische Perspektiven der Region. Zuvor widmete sich die Reihe Marga Kingler und Ruth Hallensleben. Gemeinsam dokumentieren die Ausstellungen einen bedeutenden Abschnitt der Fotografiegeschichte des Ruhrgebiets.

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