Matija Pišpek – SMASH
Dienstag, 10. November 2026 um 14:00 – 17:00 Uhr
Kunstmuseum der Stadt Albstadt
Kunstmuseum der Stadt Albstadt
8 €
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Das Widersprüchliche und Absurde unserer Wirklichkeit sichtbar machen Matija Pišpek (*1974) hat einen eigenständigen und hochaktuellen Zugang zur Aktmalerei entwickelt, der von extremer Dynamik und körperlicher Spannung geprägt ist. Ausgehend von Eindrücken aus Mixed Martial Arts, Pornografie, eigenen Zeichnungen und Fotografien lässt er naturalistische Körperfragmente, abstrakte Farbfelder und gestische Spuren zu kraftvollen Bildkompositionen verschmelzen. Der Ausstellungstitel SMASH (zerschmettern) entstammt dem Vokabular des Kampfsports und verweist auf das Fragmentarische und Explosive in Matija Pišpeks Malerei. Seine Gemälde knüpfen an verschiedene bedeutende Traditionen an: den Realismus, die Plastizität des Manierismus, die Bewegungssprache des Futurismus, die Multiperspektive des Kubismus, die räumliche Rätselhaftigkeit der Pittura Metafisica und die Geste des Informel. So schafft der Künstler vielschichtige, bisher ungesehene Montagen. Zugleich reflektiert Matija Pišpeks Malerei, wie unser alltäglicher Medienkonsum die Wahrnehmung verändert und die Grenze zwischen Realität und Virtualität zunehmend auflöst. Das Widersprüchliche und Absurde ist allgegenwärtig. Es entsteht eine neue Bildsprache, in der Körper, Raum und Fläche sich gegenseitig überlagern und durchdringen. Neben Gemälden zeigt die Ausstellung auch eine Auswahl jüngster Aquarelle. Mit einer feinfühligen Übersteigerung von Anatomie und Farbigkeit findet der Künstler hier zu einer subtilen Expression. Diese Blätter repräsentieren die stille Seite eines Œuvres, das stets zwischen kontrollierter Konstruktion und eruptiver Entladung oszilliert. Matija Pišpek wurde in Berlin geboren und stammt aus einer kroatischen Familie. Seit 1997 lebt und arbeitet er in Stuttgart. Auf das Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der dortigen Universität folgte das Malereistudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste. Nach Matija Pišpeks Beiträgen zu den Ausstellungen Sex & Gewalt – Tödliches Begehren in der Kunst (2023/24) und Interieur & Stillleben in Moderne und Gegenwart (2024) widmet das Kunstmuseum Albstadt dem ambitionierten Maler nun erstmals eine repräsentative Einzelausstellung.
Quelle: mein.toubiz · © mein.toubiz / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Kunstmuseum der Stadt Albstadt
Kirchengraben 11, 72458 Albstadt-Ebingen
Veranstalter: Kunstmuseum der Stadt Albstadt
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Expressionismus - Hoher Flug & tiefer Fall
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Die Expressionisten erleben eine Welt im Aufbruch und stehen sogleich vor einem historischen Abgrund. Fortschrittsglaube trifft auf apokalyptische Vision, paradiesische Utopie auf Großstadtelend, Kriegsbegeisterung auf Eskapismus. Wie in kaum einer anderen Kunstepoche spiegeln sich in der Kunst der Expressionisten Hoffnungen und Nöte, Ekstase und Verzweiflung. Maßgeblich ist der Anspruch, aus subjektiver Empfindung heraus zu gestalten. Ernst Ludwig Kirchner fühlt sich 1906 mit jedem verbunden, „der unmittelbar und unverfälscht das wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt“. Heinrich Campendonk bekennt 1909: „Ich möchte nur die nackte Empfindung malen.“ Die Ausstellung beleuchtet den Expressionismus als vielgestaltiges Phänomen. Neben den prägenden Werkgruppen der Brücke und des Blauen Reiters rücken auch weniger bekannte Positionen in den Fokus, darunter zahlreiche Künstlerinnen, deren Beiträge zur Moderne lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen. So entsteht ein erweitertes Bild der Epoche, das ihre Vielfalt und Experimentierfreude sichtbar macht. Der Bogen spannt sich vom Frühexpressionismus des späten 19. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933, ab der eine freie künstlerische Entfaltung durch Repression und Verfolgung zunehmend unmöglich wird. Es handelt sich um das größte Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Albstadt im Jahr 2026. Auf mehreren Etagen werden Zeichnungen, Aquarelle, druckgrafische Arbeiten und ausgewählte Gemälde präsentiert. Die Schau schöpft aus der bedeutenden Grafischen Sammlung des Kunstmuseums. Hochkarätige Leihgaben stammen aus der Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden, LETTER Stiftung, Köln, und weiteren Privatsammlungen. Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Kai Hohenfeld und Melanie Löckel. Ein Audioguide und ein Kinderaudioguide vertiefen das Ausstellungserlebnis. Der reich bebilderte Katalog (26 €) mit Beiträgen von Dr. Kai Hohenfeld, Melanie Löckel und Dr. Rudolf Rieger ist an der Museumskasse und auf Bestellung erhältlich (AbeBooks.de, kunstmuseum@albstadt.de, 07431 160-1491, ab 8 € Porto/Verp.). Barrierefreiheit: Der größte Teil der Schau befindet sich im Erdgeschoss sowie im dritten Obergeschoss, das mit dem Aufzug erreichbar ist. Ein kleinerer Ausstellungsteil im vierten Obergeschoss ist nur über eine Treppe zugänglich.
Ebinger Kammerorchester meets Spitzenklänge
Festhalle Albstadt-Ebingen
Mit dem Ebinger Kammerorchester und Violinist Simon Zhu Das diesjährige Sinfoniekonzert unter dem Titel „ebinger kammerorchester meets Spitzenklänge“ findet im zehnten Jubiläumsjahr des Vereins“ Spitzenklänge“ statt. Nach dem sehr gelungenen Konzert mit dem ehemaligen Stipendiaten der „Spitzenklänge“ Simon Zhu vor zwei Jahren ist es erneut gelungen, den inzwischen nicht nur mit dem Paganini Preis gekrönten, sondern weltweit konzertierenden Solisten für ein Konzert in seiner ehemaligen Heimat zu gewinnen. Er erhielt seinen ersten Geigenunterricht an der MuKS in Albstadt bei Renate Musat, die sein Talent früh erkannte und seinen erfolgreichen musikalischen Weg über Feiburg, Berlin, Salzburg und München immer begleitete. Seine Liste der gewonnenen Preise reicht von Menhuin Wettbewerb, Mozart Preis bis dann 2023 zum ersten Preis beim Paganini Wettbewerb in Genua. In Folge dieses Preises ist seine Konzerttätigkeit nochmal in eine andere Dimension gewachsen. Er bereist die ganze Welt, spielt mit berühmten Orchestern unter namhaften Dirigenten in den schönsten Konzertsälen der Welt. Mit dem ebinger kammerorchester wird er auf seinen Wunsch das Violinkonzert in e-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy spielen. Nach der Pause wird das ebinger kammerorchester die Sinfonie Nr.8, die „große C-Dur“ Sinfonie von Franz Schubert aufführen. Traditionell wird das Orchester von Bläsern der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unterstützt. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Martin Künstner.
"Plitsch Platsch - vom Tropfen bis zum Ozean"
Kunstmuseum der Stadt Albstadt
"Plitsch Platsch - vom Tropfen bis zum Ozean" Ausstellung im jungen Kunstraum Plitsch, platsch – vom Tropfen bis zum Ozean 11. Oktober 2026 bis 12. September 2027 Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Es ist unverzichtbare Ressource und Lebensraum unzähliger Pflanzen und Tiere. Seine schimmernden Oberflächen, unbekannten Tiefen und ständige Bewegung üben eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen aus. Wasser kann sanft plätschern oder gewaltige Kräfte entfalten. Von winzigen Regentropfen über sprudelnde Quellen und reißende Flüsse bis in die Tiefen der Ozeane eröffnet sich eine Welt voller spannender Zusammenhänge, erstaunlicher Lebewesen und verborgener Geheimnisse. Große Teile der Tiefsee sind trotz modernster Technologien bis heute weniger erforscht als das Weltall. Die Ausstellung eröffnet einen faszinierenden Kosmos – unter und über der Wasseroberfläche. Warum ist Wasser so wertvoll und weshalb ein bewusster Umgang damit heute wichtiger denn je? Mitmach-Elemente regen dazu an, die vielfältigen Bewohnerinnen und Bewohner der Unterwasserwelt kennenzulernen. Auch die Folgen von Umweltverschmutzung und Übernutzung der Ozeane werden aufgezeigt. Eine Installation von Schülerinnen und Schülern der Schalksburgschule vermittelt Ideen, was jeder Einzelne zum Schutz des kostbaren Elements beitragen kann.

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