Symphonisches Salonorchester Ingolstadt
Sonntag, 22. November 2026 um 18:00 – 20:00 Uhr
Altes Stadttheater Eichstätt
Symphonisches Salonorchester Ingolstadt
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Wer wagt, gewinnt! Mozart, Beatles, Led Zeppelin und Co. – Musik im Ausnahmezustand! „Wer wagt, gewinnt!“ – unter diesem Motto steht das Herbstkonzert des 55-köpfigen Symphonischen Salonorchesters Ingolstadt. Der musikalische Leiter Walter Kiesbauer stellte ein aufregendes und mitreißendes Programm zusammen. Auf der Bühne des Festsaals im Alten Stadttheater Eichstätt werden Werke, die in ihrem künstlerischen Potenzial weit über die zu ihrer Entstehungszeit geltenden kompositorischen Ideale hinausreichten, aufgeführt. Musikstücke, die von vielen Zeitgenossen als verstörend und aufrührerisch empfunden wurden, weil sie sich den jeweiligen Konventionen und bewährten Modellen entzogen. „Musik im Ausnahmezustand“ also, weil die Schöpfer dieser Werke ungewohnte Harmonien und Formensprachen ausprobierten. Aus reiner Neugierde, ungezähmter Experimentierfreude und mit künstlerischem Wagemut stießen sie damit neue musikalische Prozesse an. Dass diese Werke später zu wahren Ikonen werden sollten, war den meisten Komponisten im Moment ihrer Entstehung nicht ansatzweise bewusst. Im Gegenteil: Oft ahnten sie selbst nichts von der Tragweite ihrer gewagten Kompositionen, wie z.B. die Band Led Zeppelin, die eine Single-Auskopplung ihres bahnbrechenden Songs Stairway to Heaven anfänglich beharrlich verhinderte. Man fragt sich, was wohl in Wolfgang Amadeus Mozart beim Schreiben der Einleitung zu seinem C-Dur Streichquartett vorgegangen ist, dem sogenannten Dissonanzen-Quartett. In diesem finden sich Klänge, die 150 Jahre in die Zukunft verweisen und stilistisch eher Schostakowitsch zuzuordnen wären. Auch Dimitri Schostakowitsch steht mit Tänzen aus den Jazz- und Ballettsuiten auf dem Programm. Schostakowitsch (geb. 1906) gehörte nach den sensationellen Erfolgen seiner 1. Sinfonie und seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk zu den berühmtesten und wichtigsten zeitgenössischen Komponisten seiner Zeit. 1936 wurde er Opfer von Stalins „Säuberungsprozess“. Seine Kompositionen durften nicht mehr aufgeführt werden und er rechnete jederzeit mit der Gefangennahme und Exekution. Wie konnte er in dieser Zeit mit den Jazz- und Ballettsuiten eine Musik voll Raffinesse, Humor und inniger Lyrik komponieren? Mit auf dem Konzertprogramm stehen die Beatles mit A Day in the Life. Als krönenden Abschluss ihres Albums Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band ist dieser Song nicht einfach ein Beatles-Lied, sondern ein epochales Werk, das mit allen gängigen Mustern der Rockmusik brach und in seinem künstlerischen Anliegen immer noch visionär wirkt und begeistert. Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt greift diese und andere Werke auf und spannt in seinem Herbstkonzert einen weiten stilistischen Bogen über mehrere Epochen hinweg. Fast alle Werke hat der Dirigent Walter Kiesbauer für die symphonische Besetzung des Symphonischen Salonorchesters Ingolstadt arrangiert. Mit dieser musikalischen Erkundungstour will das Orchester zeigen, wie Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, mit ihrem Mut, über den Horizont ihrer Zeit hinauszudenken, und im Vertrauen auf ihr Können den Weg für neue Hörgewohnheiten geebnet und in der Musikwelt neue Standards gesetzt haben. In diesem Sinne lautet der Titel dieses Konzerts: Wer wagt, gewinnt! Wir danken unseren Sponsoren: Immobilien Bernhardt, hörportal24, IN-direkt Karten für das Konzert am 22.11.2026, 18:00 Uhr gibt es bei www.ticket-regional.de: Karten: 28 € Ermäßigung für Schüler, Studenten, Bundesfreiwillige: 18 € Kinder bis 12 Jahre (inkl.): 10 € inkl. Vvk- und Systemgebühren Freie Platzwahl
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Altes Stadttheater Eichstätt
Residenzplatz 17, 85072 Eichstätt
Veranstalter: Symphonisches Salonorchester Ingolstadt
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EINE AUGENWEIDE
Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt
Die diesjährige Sonderausstellung des Domschatz- und Diözesanmuseums lädt den Betrachter dazu ein, genau hinzusehen. Im Mittelpunkt stehen die faszinierenden Fotografien der Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold, die in einen intensiven Dialog mit Kunstwerken aus den Sammlungen des Museums, des Bischöflichen Seminars sowie aus Privatbesitz treten. Die Arbeiten der Sammlungsfotografen greifen das traditionelle Genre der Jagd-, Küchen- und Vanitasstilleben der Renaissance auf und übersetzen es in eine zeitgenössische Bildsprache – ästhetisch, spielerisch und mit feinem Sinn für das Morbide. Wie ihre historischen Vorbilder thematisieren sie das Spannungsfeld von Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit. Im Museum korrespondieren die Fotografien mit historischen Darstellungen von Landschaften, Tieren und Pflanzen aus christlichen und weltlichen Bildzusammenhängen. Den Zauber einer „Wunder-kammer“, einer Welt im Kleinen, entfaltet die Ausstellung durch die Vielfalt ausgewählter Objekte aus Kunst, Kunsthandwerk, Zoologie und Botanik, die zu kleinen, sogenannten Stilleben arrangiert sind und zum genauen Hinsehen anregen. Im Bildtypus des Stillebens werden alltägliche Dinge zu Trägern tieferer Bedeutungen. Natur erscheint als Sinnbild von Wachstum, Vergehen und Erneuerung. In der christlichen Ikonographie verweisen sie dabei über das Sichtbare hinaus. Die Ausstellung lädt ein, das Vertraute neu zu betrachten und Verbindungen zwischen Kunst, Natur und Spiritualität zu entdecken.

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Resonanz – Dialog in Licht und Farbe
Buchhandlung Cebulla
Farbe steht im Mittelpunkt dieser Arbeiten. Sie beschreibt nicht nur das Sichtbare, sondern entwickelt eine eigene Kraft – in Überlagerungen, Kontrasten, Verdichtungen und offenen Flächen. In den malerischen Arbeiten entstehen aus spontanen Gesten, Linien und Farbschichten, Räume, die zwischen Bewegung und Ruhe, Nähe und Distanz wechseln. Gegenständliches kann anklingen, ohne sich festzulegen. Die Fotografien greifen Gemaltes auf und setzen weitere Details hinzu. So finden verschiedene (Zeit) Ebenen zusammen. Sie fügen sich teils durch wiederum Überarbeitetes zu einem neuen Ganzen. So begegnen sich Malerei und Fotografie nicht als getrennte Bereiche. Licht, Farbe und die Erinnerung an Wirklichkeit verbinden sie. Resonanz entsteht dort, wo das Sichtbare etwas auslöst, das über das Abgebildete hinausgeht. Die Matinée findet am Sonntag, 4. Oktober um 11 Uhr statt.

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Der besondere Blick – alles, nur kein Postkartenmotiv
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Zum fünfzigjährigen Bestehen des Eichstätter Fotoclubs auch eine Jubiläumsausstellung: **Der besondere Blick** – alles, nur kein Postkartenmotiv Die Ausstellung im Infozentrum Altmühltal in Eichstätt läuft vom 30.9. bis 28.10.2026 Ausstellungseröffnung ist am Samstag, dem 03. Oktober 2026 um 11 Uhr im Infozentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt. Interessierte sind herzlich willkommen. Es finden an den Wochenenden zusätzliche Events statt.

Wolfgang Schmitz und das Jura-Museum
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Zeichner: Wolfgang Schmitz, Wuppertal Drucker: Angelo Evelyn, Rotterdam Vernissage: 02.10.2026, Festvortrag mit Dr. Günter Viohl, Eichstätt Es erscheint ein Katalog. Weitere Infos dazu folgen.


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