Wer ist der „Goldene Hans“ von Knevelsfahn? Plattdeutsche Komödie der Waldenauer Speeldeel

Samstag, 7. November 2026 um 19:00
Alte Datumer Schule
Waldenauer Speeldeel e.V.
Preis folgt
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Eigentlich ist in Knevelsfahn nicht viel los. Doch plötzlich ist es mit der Ruhe vorbei: In der Zeitung steht, dass der Hauptpreis der Lotterie „Der goldene Hans“ nach Knevelsfahn gegangen ist. Eine Person aus dem Dorf hat 250.000 Euro gewonnen – anonym. Und schon beginnt die unterhaltsame Dorfgeschichte auf Platt, die die Waldenauer Speeldeel an jeweils einem Wochenende in Waldenau und Wedel auf die Bühne bringt. In dem Stück von Helmut Schmidt geht mit neugieriger Nase voran: Zeitungsbotin Metha Knudsen (Sabine Hoeckendorff). Sie will unbedingt herausfinden, wer der glückliche Gewinner ist. Und so beginnt sie ihre kriminalistischen Beobachtungen: Wer trägt plötzlich schicke Kleidung? Wer kauft neue Möbel? Wer gibt mehr Geld aus als sonst? Schon bald verdächtigt jeder jeden. Der Lotteriegewinn wird zum Gesprächsthema Nummer eins und bringt die gesamte Dorfgemeinschaft in Bewegung. Für Regisseur Jan Fikota ist das Stück mehr als eine Komödie: „Im Zeitalter von Hightech und sozialen Medien kann man den Kontakt zum Menschen verlieren. Dieses Stück feiert genau das Gegenteil: Auf dem Dorfplatz trifft man sich, um zu klönen, zu quatschen, zu philosophieren und zu kriminalisieren“, sagt er. Die Inszenierung wertschätzt damit eine Zeit, in der persönliche Begegnungen und Gespräche noch selbstverständlich zum gemeinschaftlichen Leben gehörten. Schauspielerin Peggy Frank hebt die besondere Art des Humors hervor. „Das Stück lebt von den kleinen Momenten“, beschreibt sie. Es gehe nicht nur um große Schenkelklopfer, sondern besonders um die leisen Situationen, die gerade deswegen komisch seien: „Jeder verdächtigt jeden. Das ist eine Mischung zwischen neugierigem Tratschen und Miss Marple.“ „Drievjagd in Knevelsfahn“ führt die Waldenauer Speeldeel am Freitag, 6. November (20 Uhr), Samstag, 7. November (19 Uhr) und Sonntag, 8. November (16 Uhr, mit Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr) in der Alten Datumer Schule (Nienhöfener Straße 18, 25421 Pinneberg-Waldenau) auf. Das zweite Spielwochenende ist in Wedel in der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule, Tinsdaler Weg 44 – am Samstag, 14. November um 19 Uhr und am Sonntag, 15. November um 16 Uhr (ebenfalls mit Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr).
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Veranstaltungsort

Alte Datumer Schule
Nienhöfener Straße 18, 25421 Pinneberg
Veranstalter: Waldenauer Speeldeel e.V.
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Stricknacht Pinneberg
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Herzliche Einladung zur zweiten Stricknacht in Pinneberg! Wir treffen uns Freitag, den 16. Oktober 2026, zum gemeinsamen Stricken, Quatschen und Snacken. Willkommen sind natürlich auch alle, die häkeln, sticken oder sonstige Handarbeiten machen. Bringt eure Ufos (Unfertige Objekte) mit, fangt ein neues Projekt an oder lasst euch einfach bei den anderen neu inspirieren. Die Stricknacht fängt um 18 Uhr an und geht bis 22 Uhr. Der „Eintrittspreis“ ist ein Beitrag zum kalten Buffet (Fingerfood). Als besondere Gäste sind dieses Mal mit dabei: der Pinneberger Laden für Wolle und Strickzubehör „Brille & Kunst“ und die Handwebmeisterin Antje Vajen aus Barmstedt. Außerdem kann man Kleinigkeiten für Weihnachten erwerben. Außerdem ist der „Handarbeitsbuch und -heftetausch“ neu! Ihr habt Bücher oder Hefte über Handarbeiten, die ihr nicht mehr braucht? Dann bringt sie mit und vielleicht wird sich jemand anderes darüber freuen. Meldet euch unter stricknacht@kirche-am-fahlt.de an. Wir freuen uns auf Euch! das Stricknachtteam

Shifting Landscapes
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Shifting bedeutet Bewegung, Verschiebung, Übergang. Die Ausstellung Shifting Landscapes nimmt diesen Gedanken, diesen Impuls beim Wort: Landschaft erscheint hier nicht als festes Bild, sondern als etwas, das sich verändert – durch Zeit, Technik und unsere eigene Wahrnehmung. Drei sehr unterschiedliche Blickräume öffnen sich nebeneinander und zeigen, wie stark sich unser Verständnis von Landschaft verschiebt, Gewohntes zu Ungewohntem wird, sobald wir die Perspektive wechseln. Der vertraute Horizont Die Landschaftsbilder aus der NDR‑Sammlung stammen vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Werke von u.a. Fritz Overbeck, Horst Janssen, Klaus Fußmann und Günther Grass zeigen eine Welt, die noch im Gleichgewicht scheint: Küsten, Felder, Wälder, stille Weiten. Landschaft als kulturelle Konstante, als Ort der Orientierung. Diese Werke bilden den Ausgangspunkt – den Boden, von dem aus sich alles verschiebt. Die innere Landschaft Die abstrakten Arbeiten von Carole Kohler führen die Landschaft in einen anderen Raum: Farbe, Rhythmus und Bewegung lösen die äußere Welt auf und verwandeln sie in ein vibrierendes Gefüge. Ihre Bilder öffnen Landschaft als etwas, das wir nicht nur sehen, sondern empfinden. Eine zusätzliche Ebene entfaltet die Künstlerin über AR‑Videos, die Besucherinnen und Besucher per QR‑Code abrufen können. Aus den Gemälden heraus erwachen plötzlich glühende Lava, eine Tänzerin oder Wellenbewegungen. Diese digitalen Erweiterungen sind keine Effekte, sondern Verstärkungen der inneren Dynamik ihrer Malerei – sie machen erfahrbar, dass Landschaft ein lebendiger Prozess ist, der sich ständig weiterbewegt. Der Blick aus der Stratosphäre Die kreisrunden Fotografien von Rafael Cardenas öffnen eine Perspektive, die lange unvorstellbar war. Aus 150 bis 250 Satellitenaufnahmen montiert er hochauflösende Landschaften, die wie Blicke aus 20 Kilometern Höhe wirken. Was technisch beginnt, wird zu einem immersiven Erlebnis: Steht man dicht davor, füllt das Bild das gesamte Blickfeld – keine Ränder, keine Ecken, nur Landschaft. Cardenas zeigt die Erde als Oberfläche voller Spuren: Salzfelder, Straßenlinien, winzige Fahrzeuge in endloser Weite. Nicht als moralische Anklage, sondern als Einladung, die Welt neu zu betrachten. Shifting Landscapes verbindet: den bodennahen Blick der klassischen Malerei den introspektiven Blick der abstrakten Bildwelten den globalen Blick der satellitengestützten Fotografie So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen Erinnerung und Zukunft, zwischen äußerer und innerer Welt.

Vernissage "Blicke"
Drostei
Die Künstlerinnen und Künstler dieser Ausstellung nähern sich dem Thema auf ganz eigene Weise. Ihre Arbeiten eröffnen Perspektiven, fordern heraus und laden dazu ein, das Sehen selbst zu hinterfragen. In der Vielfalt dieser Facetten wird der Blick zum Ausgangspunkt einer vielschichtigen künstlerischen Auseinandersetzung. Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Anja Artzt, Anke Balasus, Michaela Berbner, Karl-Heinz Behncke, Fritz Eckert, Bernd Harms, Elisabeth Holzhausen, Bettina Jungmann, Maren Jurkat, Andrea Kohrn, Martin Musiol, Gudrun Probst, Claus Reichelt, Christiane Schedelgarn, Gabriele Siebert-Hansen, Lizann Sorgenfrei, David Suparman, Reinhold Szews Vernissage: 1. Oktober 2026 um 19 Uhr Finissage: 18. Oktober um 16 Uhr

Neues aus der Schreibschmiede: Schleswig-Holstein WORTumschlungen
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Die "Schreibschmiede in der Drostei" unter der Leitung von Patrizia Held lädt herzlich ein. Nur 80 Jahre Schleswig-Holstein? Da geht doch so viel mehr. Die Autorinnen und Autoren überschreiten diese historische Jubiläumsgrenze mit unterschiedlichen Textsorten und schauen dabei aufs Ganze: Von A wie "Appeldwatsch" bis Z wie "Zwischen den Meeren"!

Saisonabschluss
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Saisonabschluss Apfelverkostung aus unserem Herbstprogramm mit Alten Apfelsorten. Kaffee und Kuchen gegen Spende.

Lesung mit Eva Almstädt in der Stadtbücherei Pinneberg
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Am 27.10.2026 liest Eva Almstädt aus ihren Büchern "Ostseehölle" und "Akte Nordsee - die letzte Predigt". Ein Büchertisch der Buchhandlung Hugendubel steht bereit. Kostenlose Eintrittskarten gibt es ab dem 01.10.2026 in der Stadtbücherei.

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