Along the Color Line

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 10:00 – 18:00 Uhr
Museum Ludwig
destination.one
Preis folgt
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Along the Color Line findet am Sonntag, 18. Oktober 2026 um 10:00 in Köln statt — Museum Ludwig. Weitere Veranstaltungen in Köln findest du auf Eventings.
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Veranstaltungsort

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Veranstalter: destination.one
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Weitere Events in Köln

Adalbert Trillhaas
Sammlung Zander
Vom 5. September bis 17. Oktober 2026 widmet die Sammlung Zander Adalbert Trillhaase eine Ausstellung, die den Menschen als Zentrum seines bildnerischen Denkens zeigt: in Porträts, in erzählerischen Konstellationen, in spannungsvollen Beziehungen zur Umwelt. Zur Eröffnung am 4. September wird ein Werk sichtbar, das sich gängigen Zuschreibungen entzieht und gerade dadurch intellektuelle Reibung erzeugt. Trillhaase begann erst mit 60 Jahren zu malen, war eng mit dem Jungen Rheinland verbunden und entwickelte eine Bildsprache, die akademische Konventionen hinter sich ließ. Seine Figuren wirken individuell, präsent, oft expressiv überzeichnet. Räume lösen sich auf, Gesten verdichten Bedeutung. Die Ausstellung, kuratiert von Lisa Arndt und Mathis Henne, ordnet Trillhaases Arbeiten zwischen Rheinischem Expressionismus, surrealen Impulsen und der später problematischen Einordnung als sogenannte „Naive Kunst“ ein. Auch die politische Zäsur wird nicht ausgespart: 1933 wurden seine Arbeiten als „entartet“ diffamiert, eines seiner Werke beschlagnahmt und vernichtet.

Intervention!
NS-Dokumentationszentrum
Die Ausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“ im NS-Dokumentationszentrum Köln setzt sich mit der Vermittlung von NS-Geschichte auseinander und hinterfragt etablierte Präsentationsformen. Die 1997 eröffnete Dauerausstellung rückte die Haltung der Kölner Bevölkerung während der NS-Zeit in den Mittelpunkt und stellte verbreitete Mythen anhand von Belegen infrage. Ergänzende Interventionen nehmen ausgewählte Exponate, Texte und Darstellungsweisen kritisch in den Blick. Im Zentrum stehen Fragen zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen und diskriminierenden Darstellungen. Die einzelnen Stationen eröffnen Perspektiven auf die historische Vermittlungsarbeit und regen zur Auseinandersetzung mit ihrer heutigen Gestaltung an.

Faszination Schmuck
Museum für Angewandte Kunst Köln
Das Museum für Angewandte Kunst Köln präsentiert mit der Ausstellung „Faszination Schmuck“ seine umfangreiche Schmucksammlung. Rund 370 ausgewählte Exponate veranschaulichen sieben Jahrtausende der Schmuckkunst – von altorientalischen Gemmen des 5. Jahrtausends v. Chr. bis zu zeitgenössischen Schmuckarbeiten. Neben ästhetischen Aspekten thematisiert die Ausstellung die kulturhistorische Bedeutung von Schmuck und seine Entwicklung über verschiedene Epochen hinweg. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sammlung Elisabeth Treskows. Die Goldschmiedin stiftete dem MAKK ihre Kollektion antiker Gemmen und ergänzte sie durch eigene Arbeiten, in denen die antike Technik der Granulation eine zentrale Rolle spielt. Weitere Werke stammen unter anderem von René Lalique und Karl Gustav Hansen. Chronologische sowie epochen- und kulturübergreifende Perspektiven eröffnen Einblicke in die symbolischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Dimensionen von Schmuck.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig
Museum Ludwig
Das Museum Ludwig präsentiert mit "HIER UND JETZT: De/Collecting Memories from Turtle Island" eine Ausstellung, die sich einer kritischen Auseinandersetzung mit westlichen Bildkonstruktionen sowie etablierten Sammelpraktiken widmet. Im Zentrum steht die Reflexion über die Entstehung und Überlieferung von Erinnerungen, wodurch verdrängte indigene Narrative in den Fokus rücken. Die Schau vereint die Arbeiten zweier zeitgenössischer, US-amerikanischer Künstlerinnen: Marie Watt und Wendy Red Star. Marie Watts Installation "Thirteen Moons" besteht aus dreizehn hängenden Skulpturen aus Zinnschellen, die bei Berührung ein Rauschen erzeugen und den traditionellen Jingle-Dress-Tanz des Ojibwe-Stammes ehren. Wendy Red Stars fotografische Selbstporträts hinterfragen indes humorvoll und satirisch westliche Vorstellungen von Indigenität. Diese Werke treten in einen Dialog mit historischen Fotochromen der Detroit Publishing Company aus der Zeit um 1900, die idealisierte, oft menschenleere Landschaften Nordamerikas darstellten und dabei indigene Völker bewusst aussparten. Die Ausstellung lädt dazu ein, gängige Bilder und deren mentale Repräsentationen zu überdenken und zu überschreiben. Sie beleuchtet, wie Erzählungen konstruiert, verbreitet und gefestigt werden und wie sie durch indigene künstlerische Positionen neu interpretiert und erweitert werden können. Besucher:innen erhalten somit die Möglichkeit, vielfältige Perspektiven zu erkunden und sich mit der Komplexität kultureller Erinnerungen auseinanderzusetzen.

Bubble Planet
COLONEUM Köln

Kiddy Trip
Kölner Stadtgebiet

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