Jan Weiler
Dienstag, 3. November 2026 um 19:00 – 21:30 Uhr
Alte Schule am Wall, Aula
Detmolder Stadthallen GmbH
Preis folgt
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Wenn Leonard Beck nach seiner Post sieht, ahnt er stets das Schlimmste. Und tatsächlich ist es ein unscheinbarer Brief seiner Mutter, der ihn nach Jahren zurückruft an den Niederrhein: Ein Haus steht zum Verkauf. Und obwohl dieses Haus keine guten Erinnerungen weckt, zieht es ihn magisch an. Leonard, der gerade seine Stelle am Theater verloren hat, reist in die Heimat und damit in seine Vergangenheit. Er trifft auf Menschen, die ihm einst wichtig waren. Und immer wieder steht er vor dem unscheinbaren Haus, dessen Geheimnis er damals nicht lüften konnte. Jetzt aber will er ihm auf die Spur kommen, stellt sich endlich seinen Ängsten – und seiner großen Liebe. Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt's nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Die Ältern« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Original-Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Zuletzt erschienen »Der Markisenmann« (2022) und »Älternzeit« (2023). Jan Weiler lebt in München und Umbrien. „Ein großartiger Schreiber“ (Hamburger Abendblatt) „Jan Weiler spielt gewitzt mit Sprach– und Nationenstereotypen“ (DER SPIEGEL) „Jan Weiler lesen macht einfach Spaß.“ (Brigitte) Veranstalter: Detmolder Stadthallen GmbH, Schlossplatz 7, D-32756 Detmold Foto: Matthias Ziegler
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Alte Schule am Wall, Aula
Paulinenstraße 19, 32756 Detmold
Veranstalter: Detmolder Stadthallen GmbH
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Weitere Events in Detmold

WENN EIN TEIL FEHLT – EINBLICKE IN DIE TRAUERBEGLEITUNG VON KINDERN UND JUGENDLICHEN
Rathaus Foyer
Tod, Sterben und die Frage nach dem, was danach kommt – Themen, die auch Kinder und Jugendliche beschäftigen. Im Leuchtturm finden sie einen geschützten Raum, um über ihre Fragen, Gedanken und Ängste zu sprechen. Denn niemand soll mit diesen Gedanken allein bleiben. Die Ausstellung zeigt Bilder und Texte von Kindern und Jugendlichen, die sich auf ihre ganz persönliche und kreative Weise mit Tod, Sterben und dem Jenseits auseinandergesetzt haben. Ein weiterer Teil der Ausstellung entstand im Rahmen einer Gruppenstunde zum Thema: „Familie ist wie ein Puzzle – und jetzt fehlt ein Teil.“ Die entstandenen Bilder erzählen von Verlust, Veränderung und den Gefühlen, die damit verbunden sein können. Sie geben Einblick in die Gedankenwelt junger Menschen und laden dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen. LEUCHTTURM – WIR BEGLEITEN TRAUENDE KINDER UND JUGENDLICHE E.V. Der Verein Leuchtturm unterstützt seit 2013 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Detmold und dem Kreis Lippe, die einen nahestehenden Menschen verloren haben. In Trauergruppen, Einzelgesprächen und kreativen Angeboten finden sie einen geschützten Raum für ihre Gefühle und den Austausch mit anderen Betroffenen. Darüber hinaus berät der Verein Familien sowie pädagogische Einrichtungen und leistet wichtige Aufklärungsarbeit zum Umgang mit Trauer auf ehrenamtlicher Basis. Eröffnung: 29.09.2026, 17:00 Uhr, Foyer Rathaus Besichtigungszeiten Montag-Donnerstag 08:00-17:00 Uhr Freitag 08:00-13:00 Uhr

"Wir sehen uns im Vogelpark Heiligenkirchen"
Vogelpark Heiligenkirchen
Der Frühling kündigt sich hörbar an. Im und um den Vogelpark Heiligenkirchen sind die einprägsamen Rufe der Webervögel jetzt besonders laut zu vernehmen. Bei den Tieren stellen sich die Frühlingsgefühle ein und das erste Grün tastet sich vorsichtig aus der Erde. Zeit zu erkunden, was es im lippischen Tierpark am Fuße des Hermannsdenkmals tierisches Neues zu bestaunen gibt. Der kalte Winter war herausfordernd und hat das Vogelpark-Team hier und da zeitlich etwas zurückgeworfen. Aber mit viel Handarbeit und aller Kraft haben sie es geschafft, in dieser Saison kurzerhand schon am 28. Februar zu öffnen. „Die Sonne hat uns geholfen“, lächelt Marc-Philip Eckstein, der den Park in der dritten Generation offiziell Ende 2025 von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Eckstein übernommen hatte. Gleich am ersten Wochenende nach Saisonstart begrüßte der Parkinhaber mehr als 2.000 Besuchende bei strahlendem Sonnenschein. Zu erkunden gibt es zum Beispiel zwei neue Tunnelrutschen, zwischen denen sich vier Murmelbahnen abwärts schlängeln. „Die Kinder können ihrer Murmel jetzt direkt hinterherrutschen. Und das immer und immer wieder“, freut sich Eckstein, der das Spielgerät nach seiner Idee hat anfertigen lassen. Unten angekommen, lernen die Kinder an einer kleinen Station, welche Farbe die Eier von Emus und Kasuaren haben – zwei Arten, die im Park zuhause sind. Mit dem Frühling beginnt die Partnersuche. Eine besonders rührende Frühlingsgeschichte erzählen zwei Storchendamen. Eine der beiden verlor durch einen Unfall ein Auge, die andere erlitt einen Flügelbruch. Die Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen in der Nähe des Steinhuder Meeres nahm die flugunfähigen Vögel vorübergehend auf. Bis sie jetzt Vogelpark Heiligenkirchen ein sicheres Für-immer-Zuhause fanden. „Sie sind gut angekommen und wirken glücklich: Schließlich haben beide in Heiligenkirchen eine neue Liebe gesucht und gefunden und bauen schon eifrig an ihren Nestern“, beschreibt Eckstein. Neben den Störchen kamen auch zwei Weißbüschelaffen nach illegaler Haltung zuerst nach Sachsenhagen und schließlich in den Vogelpark. Hier dürfen sie jetzt ihren Lebensabend genießen. Mehr über Tiere lernen – bei kostenfreien, täglichen Führungen: Küken-Kennenlernen: Täglich zwischen 12 und 16 Uhr können Kinder im Vogelpark Heiligenkirchen kleine Hühnerküken hautnah erleben und so den achtsamen Umgang mit Tieren lernen. Begleitete Tierfütterungen: Jeden Tag um 15:30 Uhr startet der kostenlose Futterrundgang bei den Nandus – hier kann jede und jeder mit füttern und mehr über die Tiere lernen. „Wer schon immer mal wissen wollte, wie groß das größte Ei der Welt ist oder wer einem Pelikan einen Fisch in seinen Schnabel werfen möchte, ist hier genau richtig“, lädt das Tierpfleger-Team ein.

Selbständiger Rundgang um die ehemaligen Sinalco Werke I und II mit der Sinalco AG PDF APP und Infos zum Sinalco Musical.
Sinalcohaus, Nähe Bahnhof
Franz Hartmann hat 1902 eine Limonadenfabrik in der Bahnhofstraße 3 in Detmold gegründet. 1905 wurde seine Bilz-Brause in "Sinalco" umbenannt. Ende 1907 gründete er die Sinalco AG. Die Marke "Sinalco" ist in vielen Ländern der Erde bekannt. Weniger bekannt ist aber, dass die Sinalco AG fast hundert Jahre den Grundstoff für die Limonade in Detmold hergestellt hat. Werk I in der Bahnhofstraße wurde unter Denkmalschutz gestellt. 1997 wurde das Unternehmen in Detmold liquidiert. Die Sinalco Markenrechte erwarb die Firma Hövelmann in Duisburg-Walsum. Im Jahr 2023 erhielt der mittlere Grünstreifen der Bahnhofstraße den Namen "Sinalco Allee". Auf der Sinalcostele vor dem Werk I wird kurz über die fast hundertjährige Geschichte des Unternehmens informiert. Wer mehr erfahren will, kann über den QR Code auf der Stele die "Sinalco AG PDF APP" für Smartphones herunterladen. Die APP informiert recht ausführlich über die Unternehmensgeschichte und die Gründe des Niedergangs in Detmold. Es werden auch historische Fotos, frühere Plakate und Werbefilme sowie aktuelle Fernsehberichte über das Unternehmen gezeigt. Zum Sinalco Musical "Das Glück ist eine Orange" gibt es ebenso Erläuterungen, das am 24.10.2025 im Landestheater Detmold uraufgeführt wird. Die PDF APP kann kostenlos über die Internetseite www.Sinalco-in-Detmold.de abgerufen werden. Mit der APP kann man einen selbständigen Rundgang am Werk I in der Bahnhofstr.3 in Detmold starten. Werk II liegt nördlich der Bahnlinie am Kronenplatz, den man zu Fuß am einfachsten durch die Bahnhofpassage erreicht.

Fotoausstellung "Die leisen Wunder der Natur" von Fotografin Heike Reineke
Stadtbibliothek
Dienstag, 06.10. bis vrsl. Samstag, 28.11.2026. Ausstellungseröffnung am Dienstag, 13.10. ab 18:00 Uhr. Fotografin Heike Reineke stellt unter dem Titel "Die leisen Wunder der Natur" Naturfotografien vor. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek kostenlos zu besichtigen. Der Besuch der Ausstellungseröffnung ist ebenfalls kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

überLeben – Walheimat Urmeer
Lippisches Landesmuseum
Nachdem die Herrschaft der Dinosaurier vorüber war, wurden die Säugetiere zur global dominanten Tiergruppe. Mit der Entwicklung der Wale, Seekühe und Robben haben sie sogar die Weltmeere erobert. Sie alle lebten einst auch in jenem warmen Flachmeer, welches das urzeitliche Nordrhein-Westfalen bedeckte. Während einige dieser Tiere für uns vertraut ausgesehen hätten, gibt es unter den Funden auch Arten, die aus heutiger Perspektive ganz und gar bizarr wirken. Originale Fossilien und Lebensdarstellungen lassen diese Vielfalt der damaligen Meeressäugetiere wieder auferstehen. Die Ausstellung überLeben – Walheimat Urmeer ist Teil Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen in Essen, Münster und Detmold. Die Landesausstellung 2026 wird seitens des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Gereon Krebber – Numblies
Fürstliches Residenzschloss
Über die Ausstellung In der Detmolder Ausstellung präsentiert Gereon Krebber beeindruckende Skulpturen und Werkgruppen, die Formensprachen der Moderne für Themen wie Körper und Material neu interpretieren. Krebber führt das alte Spiel vom Schönen und Schrecklichen meisterhaft weiter – in Gestalt von Quallen, Gerüsten, Steinen und Tumoren. Die Highlights der Ausstellung „Nymo“ im Schlossinnenhof: Auf den Pflastersteinen liegt die 3,20 m lange Acrylharz-Plastik – ein prägnanter, faszinierender Fremdkörper mit voluminösen Wölbungen und Dehnungen im Kontrast zu harten Kanten. Zum Innenhof des Weser-Renaissance-Schlosses bildet Nymo einen spannungsreichen Gegenpol. „Numblies“: Versteinerten organischen Monumenten gleich, liegen die grau schimmernden Kernplastiken aus Papierbeton im Ausstellungsraum sowie im Schlossgraben. Surreale Kontraste & Keramiken: Leicht surreal verfremdete Regale sowie leuchtend farbig glasierte Keramiken an den Wänden, die an Quallen oder Teigtaschen erinnern, komplettieren das skulpturale Erlebnis. Über den Künstler Gereon Krebber, geboren in Oberhausen, lebt und arbeitet in Köln sowie an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Tony Cragg und Prof. Hubert Kiecol sowie am Royal College of Art in London (MA Fine Art Sculpture) stellte er in zahlreichen renommierten Museen und Galerien im In- und Ausland aus. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch! Weitere Informationen & Links: Kunstverein Lippe: kunstverein-lippe.de/gereon-krebber/ website de künstlers: www.gereonkrebber.net


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