Licht in dunklen Zeiten
Donnerstag, 29. Oktober 2026 um 10:00 – 20:00 Uhr
Museum Schnütgen
destination.one
Keine Preisangabe – beim Veranstalter prüfen
Über dein Eventings-Konto: Link zum Veranstalter plus alle weiteren Termine.
Das Museum Schnütgen präsentiert mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw, die erstmals außerhalb der Ukraine gezeigt wird. Rund 30 Werke aus den Sammlungen beider Häuser treten im Glasmalereisaal in einen Dialog, darunter zwölf Leihgaben aus dem vollständigen Glasmalereibestand des Kyjiwer Museums. Die zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert in Frankreich, Deutschland, Österreich und den Niederlanden entstandenen Arbeiten veranschaulichen die Entwicklung europäischer Glasmalerei. Im Mittelpunkt steht zugleich der Schutz gefährdeter Kulturgüter im Kontext des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Nach der Sicherung und dem Transport durch das Kriegsgebiet wurden die zerbrechlichen Kunstwerke mit Unterstützung des Corpus Vitrearum Deutschland und der Glasrestaurierungswerkstatt der Kölner Dombauhütte für die Präsentation vorbereitet. Eine digitale wissenschaftliche Erschließung erweitert die Ausstellung um eine Grundlage für die weitere Erforschung und Bewahrung der Werke.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
Stimmt etwas mit diesen Angaben nicht?
Veranstaltungsort

Museum Schnütgen
Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Veranstalter: destination.one
Du veranstaltest selbst?Event eintragen lassen, ab 49,95 €
Weitere Termine
Diese Veranstaltung findet regelmäßig statt — wähle deinen Termin.
Ein Konto für alles, was du erleben willst.
Merk dir Events, geh gemeinsam mit Freunden hin und behalte deine Tickets an einem Ort.
- Events merkenGespeicherte Events warten in deinem Konto.
- Gemeinsam hingehenTritt bei, sieh wer dabei ist und sprich dich im Event-Chat ab.
- Tickets an einem OrtKaufen, aufbewahren, am Einlass vorzeigen. Fertig.
Weitere Events in Köln

Flohmarkt Kölner Altstadt
Rheinpromenade Altstadt
Der Flohmarkt in der Kölner Altstadt fasziniert mit seiner Vielfalt an Ständen und dem unverwechselbaren Flair historischer Kulissen. Zwischen beeindruckenden Bauten und engen Gassen präsentieren Händler*innen antike Schätze, Vintage-Kleidung und kunstvolle Handwerksstücke. Diese Veranstaltung ist mehr als ein Handelsplatz; sie ist ein Ort der Begegnung und des interkulturellen Austauschs. Hier treffen sich Menschen, um die Geschichten hinter den Objekten zu entdecken, die oft eine tiefere Verbindung zur Stadtgeschichte offenbaren. Besucher*innen, die am Wochenende durch die Altstadt schlendern, erleben ein authentisches Stück Köln und tragen zur Bewahrung von Tradition und Kultur bei.

SERIENKILLER
Oskar-Jäger-Straße

HIER UND JETZT im Museum Ludwig
Museum Ludwig
Das Museum Ludwig präsentiert mit "HIER UND JETZT: De/Collecting Memories from Turtle Island" eine Ausstellung, die sich einer kritischen Auseinandersetzung mit westlichen Bildkonstruktionen sowie etablierten Sammelpraktiken widmet. Im Zentrum steht die Reflexion über die Entstehung und Überlieferung von Erinnerungen, wodurch verdrängte indigene Narrative in den Fokus rücken. Die Schau vereint die Arbeiten zweier zeitgenössischer, US-amerikanischer Künstlerinnen: Marie Watt und Wendy Red Star. Marie Watts Installation "Thirteen Moons" besteht aus dreizehn hängenden Skulpturen aus Zinnschellen, die bei Berührung ein Rauschen erzeugen und den traditionellen Jingle-Dress-Tanz des Ojibwe-Stammes ehren. Wendy Red Stars fotografische Selbstporträts hinterfragen indes humorvoll und satirisch westliche Vorstellungen von Indigenität. Diese Werke treten in einen Dialog mit historischen Fotochromen der Detroit Publishing Company aus der Zeit um 1900, die idealisierte, oft menschenleere Landschaften Nordamerikas darstellten und dabei indigene Völker bewusst aussparten. Die Ausstellung lädt dazu ein, gängige Bilder und deren mentale Repräsentationen zu überdenken und zu überschreiben. Sie beleuchtet, wie Erzählungen konstruiert, verbreitet und gefestigt werden und wie sie durch indigene künstlerische Positionen neu interpretiert und erweitert werden können. Besucher:innen erhalten somit die Möglichkeit, vielfältige Perspektiven zu erkunden und sich mit der Komplexität kultureller Erinnerungen auseinanderzusetzen.

Bubble Planet
COLONEUM Köln

Faszination Schmuck
Museum für Angewandte Kunst Köln
Das Museum für Angewandte Kunst Köln präsentiert mit der Ausstellung „Faszination Schmuck“ seine umfangreiche Schmucksammlung. Rund 370 ausgewählte Exponate veranschaulichen sieben Jahrtausende der Schmuckkunst – von altorientalischen Gemmen des 5. Jahrtausends v. Chr. bis zu zeitgenössischen Schmuckarbeiten. Neben ästhetischen Aspekten thematisiert die Ausstellung die kulturhistorische Bedeutung von Schmuck und seine Entwicklung über verschiedene Epochen hinweg. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sammlung Elisabeth Treskows. Die Goldschmiedin stiftete dem MAKK ihre Kollektion antiker Gemmen und ergänzte sie durch eigene Arbeiten, in denen die antike Technik der Granulation eine zentrale Rolle spielt. Weitere Werke stammen unter anderem von René Lalique und Karl Gustav Hansen. Chronologische sowie epochen- und kulturübergreifende Perspektiven eröffnen Einblicke in die symbolischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Dimensionen von Schmuck.

return
Rautenstrauch-Joest-Museum: Kulturen der Welt


Eventings

