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Ausstellungen
Detmold

überLeben – Walheimat Urmeer

Samstag, 14. November 2026 um 11:00 – 18:00 Uhr

Lippisches Landesmuseum

Lippisches Landesmuseum

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Nachdem die Herrschaft der Dinosaurier vorüber war, wurden die Säugetiere zur global dominanten Tiergruppe. Mit der Entwicklung der Wale, Seekühe und Robben haben sie sogar die Weltmeere erobert. Sie alle lebten einst auch in jenem warmen Flachmeer, welches das urzeitliche Nordrhein-Westfalen bedeckte. Während einige dieser Tiere für uns vertraut ausgesehen hätten, gibt es unter den Funden auch Arten, die aus heutiger Perspektive ganz und gar bizarr wirken. Originale Fossilien und Lebensdarstellungen lassen diese Vielfalt der damaligen Meeressäugetiere wieder auferstehen. Die Ausstellung überLeben – Walheimat Urmeer ist Teil Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen in Essen, Münster und Detmold. Die Landesausstellung 2026 wird seitens des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber

Open Air#ausstellung

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Veranstaltungsort

Karte von Detmold

Lippisches Landesmuseum

Ameide 4, 32756 Detmold

Veranstalter: Lippisches Landesmuseum

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Weitere Events in Detmold

Kulinarik-Event
Do,
22.
Okt.

"Wir sehen uns im Vogelpark Heiligenkirchen"

Vogelpark Heiligenkirchen

läuft gerade·Essen & Trinken

Der Frühling kündigt sich hörbar an. Im und um den Vogelpark Heiligenkirchen sind die einprägsamen Rufe der Webervögel jetzt besonders laut zu vernehmen. Bei den Tieren stellen sich die Frühlingsgefühle ein und das erste Grün tastet sich vorsichtig aus der Erde. Zeit zu erkunden, was es im lippischen Tierpark am Fuße des Hermannsdenkmals tierisches Neues zu bestaunen gibt. Der kalte Winter war herausfordernd und hat das Vogelpark-Team hier und da zeitlich etwas zurückgeworfen. Aber mit viel Handarbeit und aller Kraft haben sie es geschafft, in dieser Saison kurzerhand schon am 28. Februar zu öffnen. „Die Sonne hat uns geholfen“, lächelt Marc-Philip Eckstein, der den Park in der dritten Generation offiziell Ende 2025 von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Eckstein übernommen hatte. Gleich am ersten Wochenende nach Saisonstart begrüßte der Parkinhaber mehr als 2.000 Besuchende bei strahlendem Sonnenschein. Zu erkunden gibt es zum Beispiel zwei neue Tunnelrutschen, zwischen denen sich vier Murmelbahnen abwärts schlängeln. „Die Kinder können ihrer Murmel jetzt direkt hinterherrutschen. Und das immer und immer wieder“, freut sich Eckstein, der das Spielgerät nach seiner Idee hat anfertigen lassen. Unten angekommen, lernen die Kinder an einer kleinen Station, welche Farbe die Eier von Emus und Kasuaren haben – zwei Arten, die im Park zuhause sind. Mit dem Frühling beginnt die Partnersuche. Eine besonders rührende Frühlingsgeschichte erzählen zwei Storchendamen. Eine der beiden verlor durch einen Unfall ein Auge, die andere erlitt einen Flügelbruch. Die Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen in der Nähe des Steinhuder Meeres nahm die flugunfähigen Vögel vorübergehend auf. Bis sie jetzt Vogelpark Heiligenkirchen ein sicheres Für-immer-Zuhause fanden. „Sie sind gut angekommen und wirken glücklich: Schließlich haben beide in Heiligenkirchen eine neue Liebe gesucht und gefunden und bauen schon eifrig an ihren Nestern“, beschreibt Eckstein. Neben den Störchen kamen auch zwei Weißbüschelaffen nach illegaler Haltung zuerst nach Sachsenhagen und schließlich in den Vogelpark. Hier dürfen sie jetzt ihren Lebensabend genießen. Mehr über Tiere lernen – bei kostenfreien, täglichen Führungen: Küken-Kennenlernen: Täglich zwischen 12 und 16 Uhr können Kinder im Vogelpark Heiligenkirchen kleine Hühnerküken hautnah erleben und so den achtsamen Umgang mit Tieren lernen. Begleitete Tierfütterungen: Jeden Tag um 15:30 Uhr startet der kostenlose Futterrundgang bei den Nandus – hier kann jede und jeder mit füttern und mehr über die Tiere lernen. „Wer schon immer mal wissen wollte, wie groß das größte Ei der Welt ist oder wer einem Pelikan einen Fisch in seinen Schnabel werfen möchte, ist hier genau richtig“, lädt das Tierpfleger-Team ein.

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Bühne & Show
Do,
22.
Okt.

Selbständiger Rundgang um die ehemaligen Sinalco Werke I und II mit der Sinalco AG PDF APP und Infos zum Sinalco Musical.

Sinalcohaus, Nähe Bahnhof

läuft gerade·Bühne & Shows

Franz Hartmann hat 1902 eine Limonadenfabrik in der Bahnhofstraße 3 in Detmold gegründet. 1905 wurde seine Bilz-Brause in "Sinalco" umbenannt. Ende 1907 gründete er die Sinalco AG. Die Marke "Sinalco" ist in vielen Ländern der Erde bekannt. Weniger bekannt ist aber, dass die Sinalco AG fast hundert Jahre den Grundstoff für die Limonade in Detmold hergestellt hat. Werk I in der Bahnhofstraße wurde unter Denkmalschutz gestellt. 1997 wurde das Unternehmen in Detmold liquidiert. Die Sinalco Markenrechte erwarb die Firma Hövelmann in Duisburg-Walsum. Im Jahr 2023 erhielt der mittlere Grünstreifen der Bahnhofstraße den Namen "Sinalco Allee". Auf der Sinalcostele vor dem Werk I wird kurz über die fast hundertjährige Geschichte des Unternehmens informiert. Wer mehr erfahren will, kann über den QR Code auf der Stele die "Sinalco AG PDF APP" für Smartphones herunterladen. Die APP informiert recht ausführlich über die Unternehmensgeschichte und die Gründe des Niedergangs in Detmold. Es werden auch historische Fotos, frühere Plakate und Werbefilme sowie aktuelle Fernsehberichte über das Unternehmen gezeigt. Zum Sinalco Musical "Das Glück ist eine Orange" gibt es ebenso Erläuterungen, das am 24.10.2025 im Landestheater Detmold uraufgeführt wird. Die PDF APP kann kostenlos über die Internetseite www.Sinalco-in-Detmold.de abgerufen werden. Mit der APP kann man einen selbständigen Rundgang am Werk I in der Bahnhofstr.3 in Detmold starten. Werk II liegt nördlich der Bahnlinie am Kronenplatz, den man zu Fuß am einfachsten durch die Bahnhofpassage erreicht.

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Ausstellung
Do,
22.
Okt.

Ein „Scheunenviertel“ für Detmold?

Lippisches Landesmuseum

19:00 Uhr·Ausstellungen

Vortrag von Dr. Heinrich Stiewe Der Volkskundler Wilhelm Hansen (1911-1986) veranlasste als Abteilungsleiter für Volkskunde am Lippischen Landesmuseum (seit 1953) und als Museumsdirektor (1958-1986) die Versetzung von mehreren prominenten Fachwerkbauten an den Museumsstandort am Burggraben in Detmold, darunter die Zehntscheune aus Sabbenhausen (1555) und das Kornhaus aus Schieder (1587). Dieses städtebaulich ambitionierte Projekt und sein Initiator werden in dem Vortrag näher vorgestellt. Eine Veranstaltung des NHV Lippe in Kooperation mit dem Lippischen Landesmuseum Detmold

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Event
Do,
22.
Okt.

Absprung

Grabbe-Haus

19:30 Uhr

Von Rabiah Hussain Safa und Aisha sind beste Freundinnen. Die beiden pakistanisch-britischen Frauen aus dem Londoner East End kennen sich schon eine gefühlte Ewigkeit. Doch nun steht für die 21-jährigen Frauen der Einstieg ins Berufsleben an und hier trennen sich erstmals ihre Wege: Während Aisha als Lehrassistentin an ihrer alten Schule anfängt und sich zunehmend für die Wurzeln ihrer Herkunft interessiert, beginnt Safa als Marketing-Assistentin in einer hippen Werbeagentur zu arbeiten und passt sich in Sprache, Kleidung und Verhalten mehr und mehr an ihre neuen »Upper Class«-Kolleg*innen an. Nach einem Terroranschlag stehen plötzlich beide Frauen aufgrund ihrer muslimischen Herkunft unter Generalverdacht. Die Frage nach Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft oder Bekenntnis zu den eigenen Wurzeln rückt immer mehr in den Vordergrund – und ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Mit ihrem preisgekrönten Theaterstück ist Rabiah Hussain eine vielschichtige und berührende Geschichte über Identität und die Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen gelungen.

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Konzert
Do,
22.
Okt.

WDR 3 Campus-Konzert

Hochschule für Musik, Konzerthaus

19:30 Uhr·Konzerte

Seeberg Quartett (Yangchun Zhang, Xinyi Sun, Violine, Jingkai Feng, Viola, Xinyu Liu, Violoncello) Werke von Mendelssohn Bartholdy und Schostakowitsch Duo Park (Chaelin Park, Geunpyo Park, Klavier) Werke von Chopin und Rachmaninow Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13 Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 "Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges" – Seeberg Quartett, Yangchun Zhang (Violine), Xinyi Sun (Violine), Jingkai Feng (Viola), Xinyu Liu (Violoncello) – PAUSE – Frédéric Chopin (1810-1849): Rondo für zwei Klaviere C-Dur op. 73 Sergei Rachmaninow (1873-1943): Symphonische Tänze für zwei Klaviere op. 45 – Duo Park, Chaelin Park und Geunpyo Park (Klavier) *** Bitte beachten Sie, dass Audio- und Videoaufzeichnungen sowie das Fotografieren der Veranstaltung ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung der Mitwirkenden nicht gestattet. Eintritt frei – In Kooperation mit WDR 3 –

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Festival
Do,
22.
Okt.

Schönen Gruß vom Blues! Mit Lorenz Knauft

Hangar 21

20:00 Uhr·Festivals

Lorenz Knauft ist ein deutscher Saxophonist, dessen musikalische Heimat im Blues, Rhythm and Blues und Rock'n'Roll der 1950er Jahre liegt. Bekannt wurde er mit dem Trio „Boogie Banausen“. Deren Genre reicht von Rock'n'Roll und Rhythm'n'Blues über Boogie bis Swing. Sie lernten sich 2016 auf dem „Firebirds Festival“ kennen – Lorenz war damals gerade 13 Jahre alt. In spartanischer Besetzung aus Saxophon, Piano und Schlagzeug entwickelten sie einen eigenen, orchestral wirkenden „Banausensound". Mit den Alben „Don't Talk Around!" und „The Radio Is Rollin'" legte die Band überwiegend eigene Kompositionen vor, die den traditionellen Wurzeln von Jump Blues, Boogie und Rock'n'Roll folgen. Auftritte führten die „Boogie Banausen“ unter anderem zum Summer Jamboree in Senigallia (Italien), zu Rock That Swing in München und zum Viva Las Vegas Weekender (USA). Seine handwerkliche Basis erwarb Knauft in einer fundierten Jazzausbildung: Er studiert Saxophon an der Folkwang Universität der Künste in Essen und wurde für die Saison 2025/2026 ans Bundesjazzorchester (Bujazzo) berufen. Diese Bandbreite spiegelt sich auch im Soul-Jazz-Quartett „Cactus in a Garage“, in dem er mit Groove und einer klaren Nähe zum R&B ebenfalls im Zentrum steht. In Detmold wird Lorenz Knauft als Frontmann einer Formation fungieren, für deren Mitglieder der Rock’n’Roll, der Blues und der Boogie Woogie fest in ihrer DNA verschrieben ist. Mit den Rosmaity- und den Dreier-Brüdern haben wir eine Combo, die nahezu mit allen Wassern gewaschen ist und uns einen formidablen Abend bescheren wird. Das wird eine bunte Mischung aus frühem Rock’n’Roll, Blues und Rhythm’n’Blues mit einer Prise Swing. Gute Unterhaltung! Lorenz Knauft – Saxophon, Gesang Christoph Rosmaity - Gitarre Nico Dreier - Piano Fabian Rosmaity – Bass, Gesang Philipp Dreier - Schlagzeug

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