„Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“
Donnerstag, 12. November 2026 um 11:00 – 18:00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt
destination.one
4 €–8 €
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„Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ gewährt einen lebendigen Einblick in die Entstehung eines neuen Museums für den Frankfurter Westen. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Familie Bolongaro, die Bedeutung des Höchster Porzellans und die vielfältigen Perspektiven der Menschen, die den Stadtteil prägen. Die Ausstellung versteht Museumsarbeit als gemeinschaftlichen Prozess. Bürger*innen, Vereine und Institutionen aus Höchst haben an den Inhalten mitgewirkt; auch Besucher*innen können eigene Gedanken und Anregungen einbringen. So wird anschaulich, wie ein zeitgemäßer Kulturort entsteht und welche Rolle er für das gesellschaftliche Miteinander spielen kann. Taktile Modelle, Audioinformationen und ein Bodenleitsystem eröffnen unterschiedliche Zugänge zu den Themen. Historische Objekte und gemeinschaftlich entwickelte Beiträge verbinden die Vergangenheit Höchsts mit dem Blick auf das künftige Museum im Bolongaropalast.
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Veranstaltungsort

Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
Veranstalter: destination.one
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Wochenmarkt Sachsenhausen
Wochenmarkt Sachsenhausen
Vorm Südbahnhof gibt’s zweimal die Woche Obst & Co – und dienstags sogar hausgemachte Pasta vor Ort. Auf dem Diesterwegplatz vor dem Frankfurter Südbahnhof gibt’s dienstags und freitags reichlich Frisches: An einem guten Dutzend Ständen wird hier beim Wochenmarkt frisches Obst, Gemüse & Co verkauft. Der Markt ist gerade unter Pendler*innen sehr beliebt, die hier morgens ein belegtes Brötchen frühstücken oder abends auf dem Heimweg nochmal kurz Zutaten fürs Abendessen kaufen. Dienstags bekommst du bei „Kalena Pasta“ die handgefertigten Nudeln sogar warm und mit einer Auswahl an Saucen serviert; wir legen dir außerdem die Arancini ans Herz – frittierte Reisbällchen gefüllt mit zum Beispiel Ragù oder Spinat und Ricotta.

Schillermarkt
Schillermarkt
Direkt an der Frankfurter Börse kannst du auf diesem Markt direkt bei Erzeuger*innen kaufen. Und das ganz entspannt bis in den Freitagabend hinein. Drinnen in der Börse wird global mit Aktien-Optionen gehandelt, draußen vor der Tür erlebst du freitags einen ganz lokalen und realen Markt. Der Schillermarkt hat eine überzeugte Fangemeinde, an mehr als 40 Ständen verkaufen die Händler*innen hier Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Spezialitäten aus der Region und oft sogar aus eigener Produktion. Heißt auch: Du kommst leicht ins Gespräch und erfährst aus erster Hand, wo deine Lebensmittel entstehen. Abgebaut wir hier erst um 18:30 Uhr, du hast also den ganzen Tag Zeit zum Schauen, Kaufen und Probieren direkt vor Ort. Viele Stammkund*innen nutzen das gerne, um hier bei einem Glas Apfelwein das Wochenende einzuläuten.

Blumen- und Pflanzenmarkt am Liebfrauenberg
Liebfrauenberg-Brunnen
Der Blumen- und Pflanzenmarkt bringt jeden Freitag Farbe auf den Liebfrauenberg. Anbieter aus Frankfurt und der Region präsentieren hier überwiegend eigene Erzeugnisse und machen den zentral gelegenen Platz zu einem Treffpunkt für Pflanzenfreund*innen. Das Angebot verändert sich mit den Jahreszeiten: Neben Schnittblumen und Blumenzwiebeln finden sich Kräuter, Stauden, Kakteen sowie Beet- und Balkonpflanzen. Topfpflanzen, kleinere Gehölze und Zubehör für Garten, Terrasse oder Fensterbank ergänzen das Sortiment.

"Frankfurt: City of WOW!" - Frankfurts Geschichte als immersives Erlebnis
Altes Aktenlager der Dresdner Bank
„Frankfurt: City of WOW!“ verwandelt rund 800 Jahre Stadtgeschichte in eine immersive multimediale Inszenierung. Auf einer 270-Grad-Projektionsfläche mit bis zu zehn Metern Höhe verschmelzen historische Bilder, Klang, Licht und räumliches Design zu einem eindrucksvollen Rundumerlebnis. Statt Exponate nur zu betrachten, tauchen Besucher*innen mitten in die Entwicklung Frankfurts ein. Die Reise führt von der Handels- und Messestadt bis zur modernen Main-Metropole. Sie greift prägende Facetten wie die Finanzwelt, den Flughafen, die Geschichte der Eintracht und die Wurzeln der Frankfurter Techno-Bewegung auf. Auch bekannte Persönlichkeiten, wirtschaftlicher Wandel und das Lebensgefühl der Stadt werden anschaulich vermittelt. So entsteht ein lebendiges Porträt Frankfurts, das historische Zusammenhänge verständlich macht und zugleich neue Perspektiven auf die Stadt eröffnet. Die barrierefreie Ausstellung eignet sich für Einzelgäste, Familien mit Kindern ab sechs Jahren, Gruppen und Schulklassen.

Maria Magdalena Sin. Pray. Love.
Städel Museum
Maria Magdalena zählt zu den vielschichtigsten Frauenfiguren der Bibel und Kunstgeschichte. Die Ausstellung im Städel Museum widmet ihr erstmals im deutschsprachigen Raum eine umfassende Schau und verfolgt ihre wechselnden Darstellungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Mehr als 100 Gemälde, Skulpturen und Grafiken zeigen Maria Magdalena als Heilige, vermeintliche Sünderin, Trauernde und enge Gefährtin Christi. Bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen treffen auf Werke aus den Sammlungen des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Arbeiten von Albrecht Dürer, Georges de La Tour, Max Beckmann, Marlene Dumas und weiteren Künstler*innen verdeutlichen, wie jede Epoche eigene Vorstellungen von Körper, Glauben und gesellschaftlichen Rollen auf die Figur übertrug. So entsteht eine eindrucksvolle Bildgeschichte, die bekannte Zuschreibungen hinterfragt und Maria Magdalena als eigenständige, bis heute faszinierende Persönlichkeit sichtbar macht.

100 Jahre Neues Frankfurt
Museum für Angewandte Kunst
Mit „100 Jahre Neues Frankfurt“ rückte das Museum Angewandte Kunst eine Gestaltungsbewegung in den Mittelpunkt, die das Leben in Frankfurt nachhaltig veränderte. In den 1920er-Jahren entstanden unter Stadtbaurat Ernst May neue Wohnsiedlungen, öffentliche Bauten und Grünanlagen. Auch die Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky wurde zum Sinnbild eines modernen, funktionalen Alltags. Die Ausstellungen beleuchteten jedoch weit mehr als Architektur. Fotografien, Filme, Originalzitate, Infografiken und historische Objekte zeigten, wie eng Stadtplanung, soziale Fürsorge, Bildung, Gesundheit und Gestaltung miteinander verbunden waren. Persönlichkeiten wie Ludwig Landmann, Martin Elsaesser und Ferdinand Kramer stehen dabei ebenso im Fokus wie die Frage, was eine lebenswerte und gerechte Stadt ausmacht. Der Rundgang öffnete den Blick für Spuren, die bis heute im Frankfurter Stadtbild sichtbar sind. Zugleich schlug er eine Brücke in die Gegenwart: Wie lassen sich bezahlbarer Wohnraum, gemeinschaftliche Infrastruktur und gutes Zusammenleben heute gestalten? So wurde das Jubiläum zu einer vielschichtigen Begegnung mit Frankfurts moderner Geschichte und ihren überraschend aktuellen Ideen.


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