Dieser Termin ist vorbei. Die Veranstaltung fand am Freitag, 16. Oktober 2026 statt.

Salzgitter

Salzgitter - Die neue Stadt

Salzgitter - Die neue Stadt

Freitag, 16. Oktober 2026 um 11:00 – 17:00 Uhr

Städtisches Museum Schloss Salder

Städtisches Museum Schloss Salder, Museumsleiter Arne Homann

Preis folgt

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Tausende von Arbeitern wurden zunächst in rasch errichteten Barackenlagern untergebracht. Schlechter Wohnraum, große Kommunikationsprobleme untereinander und eine körperlich sehr schwere Arbeit führten dazu, dass viele Arbeiter schon nach wenigen Wochen das Salzgitter-Gebiet wieder verließen. Um diese Arbeiter halten zu können, begann 1937 der Bau der neuen Siedlungen. Die geplante Großsiedlung "Watenstedt-Salzgitter" sollte letztlich Heimat für über 100.000 Menschen werden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 10./11. April 1945 blieb Watenstedt-Salzgitter jedoch in jeder Hinsicht ein Torso. Es fehlte an allem. Nachdem die Bevölkerung der Stadt gemeinsam mit Gewerkschaften, Kirchen und Parteien die Totaldemontage der Reichswerke verhindert hatte, konnte Salzgitter mit Erstausstattungsmitteln des Bundes aufgebaut werden. Ein modernes Verkehrsnetz, Verwaltungsgebäude, Schulen, Krankenhäuser und Wohnungen wurden gebaut und weitere Industriebetriebe angesiedelt.

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Veranstaltungsort

Karte von Salzgitter

Städtisches Museum Schloss Salder

Museumstraße 34, 38229 Salzgitter

Veranstalter: Städtisches Museum Schloss Salder, Museumsleiter Arne Homann

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Weitere Events in Salzgitter

Abenteuer
Sa,
17.
Okt.

Spürnasen Salzgitter - digitale Schnitzeljagd am Südufer des Salzgittersees

Stadtbad Salzgitter-Lebenstedt

läuft gerade·Abenteuer & Action

Eingeladen sind kleine und große Entdeckerinnen und Entdecker auf Abenteuer-Touren an den schönsten und interessantesten Orten Salzgitters ein. Eingebettet in spannende Geschichten und begleitet von lustigen Tier-Charakteren gilt es für die Spürnasen knifflige Rätsel zu lösen, den richtigen Weg zu finden und lustige Mini-Spiele zu meistern. Bei allen Herausforderungen steht die Interaktion mit der Umgebung im Mittelpunkt, die digitale Spielewelt ist eng mit der realen Umwelt verbunden. Tour 1 führt um den südlichen Teil des Salzgittersees. Sie startet und endet am Stadtbad in Salzgitter-Lebenstedt und kann auch mit Fahrrädern bestritten werden. Die Spürnasen müssen hier den schiffbrüchigen Mause-Piraten Kapitän Salzbart retten und ihm dabei helfen, sein Schiff wieder seetüchtig zu machen. Es sind etwa 3-4 Stunden einzuplanen (mit dem Fahrrad geht es schneller). Haupt-Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Familien. Die App spricht Touristinnen und Touristen ebenso an wie Salzgitteranerinnen und Salzgitteraner. Entwickelt wurde sie von der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter. Die technische Umsetzung erfolgte durch das Unternehmen UniGlow Entertainment. Nutzer/innen der App können ihre Rätseltouren grundsätzlich gänzlich unabhängig planen – außer dem Download sind keine zusätzlichen Materialien oder Einweisungen notwendig. Alle Stationen der Schnitzeljagd sind jederzeit frei zugänglich. Die hier angegebene Zeit richtet sich lediglich nach der Nachtruhe.

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Ausstellung
Sa,
17.
Okt.

Sonderausstellung: 400 Jahre Schlacht bei Lutter am Barenberge

Kleine Galerie im Tillyhaus

läuft gerade·Ausstellungen

Erzählt wird in Schlaglichtern von der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Vor allem geht es dabei um die Geschehnisse in Salzgitters heutigem Stadtgebiet. Besonderes Augenmerk gilt den schrecklichen Kriegsfolgen für die damals hier lebenden Menschen sowie den Schlachten bei Lutter am Barenberge (1626) und bei Thiede / Wolfenbüttel (1641). Auch neue schlachtfeldarchäologische Erkenntnisse zu Lutter und das Hobby „Living History“ werden jeweils kurz vorgestellt. Vor bald 400 Jahren kam es am 27. August 1626 bei Lutter am Barenberge zu einer großen und äußerst verlustreichen Schlacht. Ihr Ausgang bestimmte den weiteren Gang der Geschichte für weite Teile des heutigen Niedersachsen – auch für das heutige Stadtgebiet von Salzgitter. Die Schlacht bei Lutter war jedoch nur ein Teilaspekt des „Dreißigjährigen Krieges“ (1618 bis 1648). Dieser große Konflikt, eigentlich eine Kette von vier großen Teilkriegen, hielt in der Region ab 1625 Einzug und fand in unterschiedlicher Intensität fast zwei Jahrzehnte lang statt. Nach seinem Ende war auch das Braunschweiger Land völlig verwüstet. Die Beseitigung der Kriegsfolgen dauerte Jahre. Die Sonderausstellung wurde konzipiert vom Städtischen Museum Schloss Salder und dem Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter. Sie wurde realisiert in Kooperation mit der Bezirksarchäologie Braunschweig (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege) und der Interessengemeinschaft Dreißigjähriger Krieg Oderwald e.V.

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Ausstellung
Sa,
17.
Okt.

Salon Salder - Kunstausstellung

Galerie der Städtischen Kunstsammlungen Schloss Salder

läuft gerade·Ausstellungen

Längst ist der Salon Salder ein festes Format, das zeitgenössische Kunst auszeichnet, Konventionen hinterfragt und Raum für Neues eröffnet. 2026 lautet der Titel "Konfusion". Konfusion ist mehr als Verwirrung – sie ist ein künstlerisches Prinzip. Die Künstlerinnen und Künstler des diesjährigen Salon Salder hinterfragen Gewissheiten, verschieben Perspektiven und setzen Fragmente unserer Wirklichkeit zu neuen Bildwelten zusammen. Eine Ausstellung, die die Widersprüche unserer Zeit sichtbar macht und neue Blickwinkel eröffnet.

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Ausstellung
Sa,
17.
Okt.

Albert’s Mini-Truck-Show

Städtisches Museum Schloss Salder

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Miniatur-Nutzfahrzeuge – die sind die ganz große Leidenschaft von Albert Kierchner. Schon seit vielen Jahrzehnten sammelt der Salzgitteraner vor allem Modelltrucks im Kleinformat und vereint sie mit anderen historischen Objekten und grafischen Elementen zu kunstvollen Dioramen. Nun präsentiert er annähernd die Hälfte seiner Sammlung im Schafstall des Städtischen Museums Schloss Salder, wo auch die museale Fahrzeugsammlung des Museums zu sehen ist. In dieser für die ganze Familie geeigneten Schau gibt es auf insgesamt 17 Metern Tischlänge ganze 92 Dioramen in Vitrinen zu bestaunen. In ihnen sind viele hundert Modelle arrangiert. Meist sind sie zu teils komplexen Szenen zusammengestellt. Und der ein oder andere Salzgitter-Bezug darf natürlich nicht fehlen. Die Schau öffnet am Mittwoch, 19. August, um 11 Uhr. Zu besichtigen ist sie danach noch bis einschließlich 18. Oktober immer zu den Öffnungszeiten des Museums – Dienstag bis Sonntag, von 11 bis 17 Uhr. Der Ausstellungsort Schafstall ist barrierearm. Parken kann man auf dem Schlosshof oder auf dem kleinen Parkplatz an der Straße „Hinter dem Knick“. Der Eintritt ist frei.

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Event
Sa,
17.
Okt.

Salzgitter im Mittelalter

Städtisches Museum Schloss Salder

läuft gerade

Von diesem Ereignis an wird das lokale und regionale mittelalterliche Geschehen in und um Salzgitter dargestellt. Herrenhöfe und Burgen zeigen die herrschaftlichen Strukturen in dieser Zeit. Das Leben auf dem Land in den rund fünfzig Dörfern des Salzgitter-Gebietes war geprägt durch die Landwirtschaft und das Handwerk. Mit der Integration des Salzgitter-Gebietes in das fränkische Großreich wurde das Christentum eingeführt. Die Christianisierung erfolgte vom Kloster Fulda aus über dessen Filialkloster Brunshausen bei Gandersheim und über Kloster Corvey. Zahlreiche Besitzverschreibungen an Kirchen und Klöster seit dem 8./9. Jahrhundert belegen dies. Im Stadtgebiet Salzgitter gab es drei Klöster: In Ringelheim (941*), in Steterburg (1001*) und in Engerode (1235*). Im Süden Salzgitters entstand im Hochmittelalter der Salzort "Solte to gittere". Mehrere Salzquellen traten im Warnetal an die Erdoberfläche. Die Bauern der umliegenden Dörfer Gitter, Vöppstedt und Kniestedt gewannen das "weiße Gold". Es gab 49 Salzkoten, in denen Salz gesotten wurde. Die um die Salzquellen herum entstandene Siedlung war relativ klein. Eine Wallanlage und Wassergräben beschützten den Ort.

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Ausstellung
Sa,
17.
Okt.

Zwischen Reformation und Republik

Städtisches Museum Schloss Salder

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Man kann u.a. auf Wandermusikanten aus Salzgitter treffen, die im 19. Jahrhundert auf allen Kontinenten zur Erbauung ihrer Zuhörer musizierten und zum Tanz aufspielten. Die Originalinstrumente sowie Dokumente, wie Reisepässe, veranschaulichen das Leben dieser Musiker. Das Handwerk in Salzgitter, beispielhaft dargestellt am Tischler-, Töpfer- und Zinngießerhandwerk, erfuhr zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine tiefgreifende Veränderung. Während des Königsreichs Westphalen (1807-1813) wurde die Vorherrschaft der Zünfte abgeschafft. Mit der damit verbundenen Gewerbe- und Handelsfreiheit hatten Handwerker erstmals die Möglichkeit, auch ohne Zustimmung der Zünfte, ihren Beruf auszuüben. Der Besucher der Ausstellung lernt aber auch den Tagelöhner Heinrich Friedrichs und den aus Salzgitter stammenden Abgeordneten der Deutschen Nationalversammlung, Heinrich Julius Ahrens, kennen. Beide kämpften Mitte des 19. Jahrhunderts für eine bessere, demokratische Welt. Die festliche Tafel, die aus dem Haus eines wohlhabenden Landwirtes stammt, dokumentiert sehr anschaulich den Wandel der Essgewohnheiten in der ländlichen Bevölkerung. An Feier- und Festtagen wollte man ebenso gut und abwechslungsreich speisen, wie die Bürger in der Stadt.

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