Dieser Termin ist vorbei. Die Veranstaltung fand am Freitag, 2. Oktober 2026 statt.
Sonderausstellung Weißes Gold | Schellhammer Museum
Freitag, 2. Oktober 2026 um 11:00 – 18:00 Uhr
Schellhammer-Museum für außereuropäische Kunst
Schellhammer-Museum für außereuropäische Kunst
13 €
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Ab dem 3. März 2026 widmet sich das Schellhammer-Museum einem außergewöhnlichen Kapitel der Kunst- und Kulturgeschichte: der jahrhundertealten Tradition der Schnitzkunst aus dem sogenannten „weißen Gold“. In Afrika wie auch in Asien entstanden aus diesem kostbaren Material kunstvolle Arbeiten von beeindruckender Detailtiefe – von rituellen Objekten über Ahnenfiguren bis hin zu fein gearbeiteten Reliefs und Miniaturen höfischer Kunst. Die Ausstellung vereint ausgewählte Werke aus beiden Kulturkreisen und eröffnet einen differenzierten Blick auf die handwerkliche Meisterschaft, die kulturelle Bedeutung und die historischen Zusammenhänge dieser Kunstform. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die ästhetische Ausdruckskraft der Exponate, sondern auch ihre kulturelle Einbettung sowie der bewusste und reflektierte Umgang mit diesem traditionsreichen und heute sensibel betrachteten Material. Wir laden Sie ein, die faszinierende Welt des „weißen Goldes“ zu entdecken – zwischen Spiritualität, Symbolik und außergewöhnlicher Präzision. Zuwendungen von Elfenbein-Objekten Aus Elfenbein vor dem 03.03.1947 hergestellte Schnitzereien oder andere Gegenstände dürfen heute nicht mehr veräußert werden. Häufig werden solche Objekte vererbt oder innerhalb der Familie weitergegeben. Wenn kein persönlicher Bezug mehr besteht, stellt sich oft die Frage: Was soll mit dem Objekt geschehen? Unser Museum bietet eine verantwortungsvolle Alternative. Wir bewahren diese Stücke, behandeln sie mit dem gebotenen Respekt und machen sie für Besucher zugänglich.
Quelle: mein.toubiz · Lizenz: CC BY-SA · © Baden-Baden Tourismus GmbH
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Veranstaltungsort

Schellhammer-Museum für außereuropäische Kunst
Maria-Viktoria-Straße 2, 76530 Baden-Baden
Veranstalter: Schellhammer-Museum für außereuropäische Kunst
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Weitere Events in Baden-Baden

Ewigkeit und das bisschen Leben
Stiftskirche
Kunstprojekt von Norbert Nolte in der Stiftskirche Kunstprojekt der besonderen Art. Dafür wurde der Künstler Norbert Nolte aus Nürnberg gewonnen, der eine reiche Erfahrung im Dialog von Kunst mit Kirchenräumen hat. Dem Veranstalter liegt an einem Dialog zwischen Kunst und Kirchenraum, der natürlich die Kunst in der ihr gebührenden Weise würdigt.

Entfaltung der Farbe
Museum Frieder Burda
1948 emigrierte der ungarische Künstler Simon Hantaï nach Paris, wo er sich bald im Umfeld der aufstrebenden Avantgarde bewegte. Nach einer ersten surrealistischen Phase wandte er sich in den 1950er Jahren der Malerei des Informel zu und setzte sich zugleich intensiv mit dem Werk Jackson Pollocks auseinander. Das Jahr 1960 markiert einen Wendepunkt in Hantaïs Werk: Von diesem Moment an konzentriert er seine radikal experimentellen Forschungen auf das „pliage comme méthode“ – Werke, in denen er die gefaltete Leinwand mit Öl- oder Acrylfarbe bedeckte, um farbig leuchtende Zufallsmuster zu erzeugen. 1980 wurde Hantaï mit dem Grand Prix National des Arts Plastiques ausgezeichnet, zwei Jahre später war er Repräsentant seiner Wahlheimat auf der Biennale in Venedig. Mit rund 40 teils monumentalen Schlüsselwerken aus vier Schaffensjahrzehnten gibt die Ausstellung in Baden-Baden einen facettenreichen Überblick über das bildgewaltige Schaffen Hantaïs und präsentiert seinen herausragenden Beitrag zur internationalen Nachkriegsabstraktion als ein sinnlich bewegendes Fest der Farbe. Zu den zahlreichen Leihgebern zur Werkschau gehören unter anderem das Musée d’art contemporain de Bordeaux, die Fondation Gandur pour l’Art, Genève, die Fondation Louis Vuitton, das Musée d’art moderne de Paris sowie das Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne.

Bloom up! Die Sprache der Blumen | Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg
Staatliche Kunsthalle
Bloom up! ist die erste gemeinsame Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und des Badischen Landesmuseums. Kaum ein Motiv ist so allgegenwärtig, wandelbar und aussagekräftig wie die Blume. Seit Jahrtausenden ist sie als Ornament, Attribut oder Symbol in menschlichen Gesellschaften präsent. Mit Blumen verbinden sich starke Gefühle, lebendige Erinnerungen und wirkmächtige Bilder – geprägt von ihrer Schönheit, ihrem Duft und ihren vielfältigen Bedeutungen. Zeitgenössische künstlerische Positionen begegnen kunst- und kulturhistorischen Objekten aus den Sammlungen des Badischen Landesmuseums. Im Zusammenspiel von Gegenwartskunst und historischen Artefakten verändern florale Motive ihre Bedeutung immer wieder neu: als Symbol politischer Bewegungen, als Ausdruck von Sehnsucht und Widerstand oder als Trägerin persönlicher Erinnerungen. Bloom up! eröffnet neue Perspektiven auf die kulturellen, gesellschaftlichen und persönlichen Bedeutungen der Blume und macht sichtbar, wie eng Kunst, Geschichte und Gegenwart miteinander verwoben sind. Die Ausstellung wird gefördert durch Baden Württemberg, Ministerium für Wirtschaft, Forschung und Kunst. Über die Ausstellung: Kurator*innen Christina Lehnert Christiaan Veldman Kuratorische Assistenz Emely Steiner Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum, Karlsruhe und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

„Balance" von Manfred Emmenegger und Elena Engel
Gesellschaft der Freunde junger Kunst e.V.
Mit der Ausstellung „BALANCE“ begegnen sich zwei künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise der Suche nach der Mitte widmen. Die Werke von Elena Engel und Manfred Emmenegger kreisen um das Spannungsverhältnis von Bewegung und Ruhe, Leere und Form, Stabilität und Fragilität. Gemeinsam eröffnen sie einen Raum, in dem Balance nicht als statischer Zustand, sondern als fortwährender Prozess erfahrbar wird. Die Düsseldorfer Künstlerin Elena Engel, die an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Gerhard Hoehme studierte, entwickelt seit vielen Jahren skulpturale Pendelobjekte aus Holz und Eisen. Das Pendel wird dabei zum Sinnbild für den Weg des Menschen zu seiner eigenen Mitte. Ihre Arbeiten laden dazu ein, innere Ausgewogenheit und Konzentration zu erfahren – eine Einpendelung im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Seit 2016 hat Elena Engel ihr künstlerisches Spektrum um Arbeiten auf schwerem handgeschöpftem Papier erweitert. In ihren abstrakten Bildfindungen bildet der menschliche Körper den Ausgangspunkt. Sie beziehen sich auf das Innenleben des Menschen und eröffnen dem Betrachter einen kontemplativen Zugang – zu den dargestellten Formaten.

Ivo Puhonný | Sonderausstellung
Stadtmuseum Baden-Baden
Ivo Puhonný, fantasievoller wie produktiver Ausnahmekünstler, erblickte am 19. Juli 1876 in Baden-Baden das Licht der Welt. Er starb 1940 in Möhringen, heute ein Stuttgarter Stadtbezirk. Anlässlich seines 150. Geburtstages bietet die Kabinettausstellung Einblicke in sein vielseitiges Werk. Zu entdecken sind Künstlergrafiken, Werbeplakate und -anzeigen sowie Arbeiten für das von ihm begründete Marionettentheater. Die Schöpfungen Puhonnýs sind originelle, anschauliche Zeitzeugnisse der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts mit all ihren Einschnitten und Umbrüchen. Die typische Ästhetik und Puhonnýs liebevoller Humor, der vielen Entwürfen innewohnt, faszinieren noch heute.

2000 Jahre in 50 Objekten | Sonderausstellung
Stadtmuseum Baden-Baden
Highlights aus der Sammlung des Stadtmuseums Baden-Baden 50 herausragende Objekte vom Alltagsgegenstand bis zum Luxusgut, von der römischen Münze bis zum abstrakten Gemälde veranschaulichen die wechselvolle 2000-jährige Geschichte der Stadt Baden-Baden. Zudem bieten sie Einblicke in die Vielfalt der Bestände des Stadtmuseums Baden-Baden, dessen Sammlung im Jahr 1892 begründet wurde. Neben der Präsentation sonst nicht ausgestellter Werke im Anbau des Museums, werden auch Highlights der Dauerausstellung neu kontextualisiert. Den Anlass der Ausstellung bildet das Erscheinen des Auswahlkatalogs „Stadtmuseum Baden-Baden – 2000 Jahre in 50 Objekten“ (Verlag Schnell & Steiner, 19,95 €). Führungen: https://www.baden-baden.com/ve...


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