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Baden-Baden

Zsolt Berszán: Die fleischfressende Blüte

Mittwoch, 7. Oktober 2026 um 12:00

Altes Dampfbad

Baden-Baden Tourismus GmbH

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Skulptur und Malerei: Ästhetik des Rückstands und organische Zersetzung; Installationen aus Silikon und Wasser. „Die fleischfressende Blüte“ von Zsolt Berszán setzt seine künstlerischen und ästhetischen Untersuchungen zu den Grenzen der Materie und der Auflösung der Grenzen zwischen Organischem und Anorganischem fort. Beheimatet im historischen Raum des alten Dampfbades, Altes Dampfbad – einem Ort, der durch die Präsenz der zentralen Thermalquelle geprägt ist –, etabliert Berszáns künstlerische Intervention einen Dialog zwischen dem Gedächtnis des Wassers und der radikalen Materialität zeitgenössischer Kunst. Der Künstler orchestriert hier eine gleichermaßen brutale wie sublime Begegnung zwischen biologischer Immanenz und transfigurierter anorganischer Materie, wobei er die Grenzen der klassischen Anatomie vollkommen überschreitet. Im Zentrum des kuratorischen Diskurses steht das Konzept einer *unkonventionellen Genesis*. Der Künstler sondiert das ontologische Potenzial von Silikon und Bitumen – Materialien, die, obwohl ihrem Wesen nach industriell, durch die künstlerische Umsetzung mit einem biologischen Puls neu aufgeladen werden. Diese „verzehrende Blüte“ ist keine Metapher des Zerfalls, sondern vielmehr eine Manifestation roher Lebenskraft, die bekannte Formen transzendiert. Silikon, dessen strukturelle Zusammensetzung an die ursprüngliche Fluidität des Wassers erinnert, wird hier als Bindeglied zwischen der starren Architektur des Metalls und der Plastizität der suggerierten Materie eingesetzt. ##### Über Zsolt Berszán: Zsolt Berszán (geb. 1974) schloss 1998 sein Studium an der Universität für Kunst und Design in Cluj-Napoca ab. Im Jahr 2021 widmete ihm der deutsche Kerber Verlag in Berlin eine erste Monografie mit dem Titel „Remains“, die von einer Einzelausstellung in der Anaid Art Gallery in Berlin begleitet wurde. Eine seiner umfangreichsten und bedeutendsten Einzelausstellungen, „Project Genesis“, fand 2010 im MODEM – Zentrum für moderne und zeitgenössische Kunst in Debrecen, Ungarn, statt. Installationen, Objekte und großformatige Gemälde wurden in der Einzelausstellung „Decomposition“ gezeigt, die 2014 als Parallelveranstaltung zur Architektur-Biennale in Venedig in den Ausstellungsräumen der Reale Società Canottieri Bucintoro stattfand. 2016 nahm er mit einer ortsspezifischen Installation an der ART CAPITAL in Szentendre, Ungarn, teil. Ein weiterer wichtiger Beitrag war die Gruppenausstellung „European Travellers - Art from Cluj Today“ im Jahr 2012, organisiert vom Műcsarnok / Kunsthalle Budapest Museum für zeitgenössische Kunst. In den letzten Jahren weitete er seine künstlerische Präsenz durch bedeutende Soloprojekte aus, darunter die Ausstellung „Traces on the Field“ (2024) im Alten Dampfbad sowie die Pop-up-Show „Memory of the Bones“ (2025) in der Anaid Art Gallery Paris, Gruppenausstellung „Scultura 2026“, GFjK, Baden-Baden. Zsolt Berszán wird seit 2010 von der Anaid Art Gallery vertreten.

Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Indoor#ausstellung#kunst#rave

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Altes Dampfbad

Baden-Baden

Veranstalter: Baden-Baden Tourismus GmbH

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Keramik bemalen | Keramikstudio Junik

JUNIK Keramikstudio

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So funktioniert es: Im Preis der Keramik sind Farben, Benutzung aller Hilfsmittel sowie das Glasieren und Brennen bereits inklusive. Die Preise variieren je nach Größe und Form der Keramik zwischen 9 € und 60 €. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an. Schritt 1: Wähle Deine Wunschkeramik aus. Es stehen Dir viele unterschiedliche Keramikformen zur Verfügung, Teller, Tassen, Schüsseln, Vasen und ganz viel mehr. Schritt 2: Du erhältst eine ausführliche Einführung zum Ablauf und das Team von JUNIK zeigt Dir die unterschiedlichen Maltechniken. Schritt 3: Bemale Dein ausgewähltes Stück. Mithilfe zahlreicher Schablonen und Vorlagen kannst du mit Bleistift auf der Keramik Muster skizzieren - oder Du legst direkt mit den Farben los. Pinsel, Vorlagen oder Stempel stehen für Dich bereit. Die Farben bzw. Glasuren sind alle lebensmittelecht, sodass auch (Kinder-) Hand- oder Fußabdrücke gemacht werden können. Farbspuren auf der Haut oder Kleidung lassen sich ganz leicht mit Wasser abwaschen. Schritt 4: Nehme Dir jetzt die Zeit und genieße den kreativen Prozess, indem Du insgesamt 3 Stunden Deine Keramik gestaltest. Wir bieten auch Kaffee und alkoholfreie Getränke an. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Schritt 5: Den Rest übernehmen wir für Dich. Nachdem Du Deine Keramik kreativ gestaltet hast, übernimmt das Team von JUNIK den weiteren Vorgang für Dich. Sie tauchen die Keramik in eine transparente Glasur, um sie glänzend und spülmaschinengeeignet zu machen. Anschließend wird alles bei ca. 1000 °C im Ofen gebrannt. Schritt 6: Nach ca. 1 - 2 Wochen kannst Du Deine Keramik im JUNIK Keramikstudio abholen. Die genaue Abholzeit kann variieren, Du bekommst den genauen Abholtermin gesagt.

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The Magic Table

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Kommt mit auf eine Reise eine Reise in eine Welt, in der Magie lebendig wird und Ihr Teil der Erzählung seid. Der Tisch spricht, überrascht und verwandelt jeden Gang in ein neues Kapitel. Die Tischfläche wird zur Bühne, auf der immersive Projektionen Euch direkt ins Geschehen ziehen. Nehmt Platz am Tisch der Magier Seit Jahrhunderten treffen sich die größten Magier der Welt im Verborgenen, um ihr Wissen zu teilen und zu bewahren. Ihr seid eingeladen, an diesem geheimnisvollen Tisch Platz zu nehmen – und Teil einer Geschichte zu werden, die durch immersive Bilder und die Kreativität von Thommy Ten & Amélie van Tass – international bekannt als The Clairvoyants – zum Leben erweckt wird. Fünf Gänge. Unzählige Überraschungen. Das von Christian Fritzinger kreierte 5-Gänge-Menü erwacht durch 3D‑Storytelling und interaktive Magie auf einzigartige Weise zum Leben. Ob Vorspeise, Hauptgang oder Dessert – jedes Gericht ist Teil einer magischen Erzählung. Der Tisch wird zum Erzähler und lässt Euch Entscheidungen treffen, die den Verlauf des Abends beeinflussen. Freuen Euch sich auf kulinarische Höhepunkte, die nicht nur den Gaumen, sondern auch Eure die Fantasie beflügeln. Das magischen Meistermenü gibt es auch in vegetarischer Variante sowie als Kindermenü (bis 12 Jahre), vegane, glutenfreie, laktosefreie oder fischfreie Menüs können auf Anfrage gebucht werden. Die verschiedenen Menüs und ihre einzelnen Gänge findet Ihr online.

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Mutter Courage und ihre Kinder

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Von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau, in einer Bearbeitung von Lukas Lonski Die Handlung ist so erbarmungslos wie das Räderwerk einer antiken Tragödie: Marketenderin Anna Fierling, genannt Mutter Courage, zieht ihren Planwagen hinter wandernden Heeren im Dreißigjährigen Krieg und macht Geschäfte. Doch sie verkalkuliert sich: Nach und nach fordert der Krieg die Leben ihrer drei Kinder. Für Generationen von Deutschen war Mutter Courage eine Parabel auf den Krieg als verlängerten Arm des Kapitalismus. Der Krieg selbst blieb dabei abstrakt – denn der Krieg war vorbei. Heute ist er allgegenwärtig, findet aber stets woanders statt, scheint es. Eine Baden-Badener Inszenierung der Courage erlangte 1962 bundesweite Bekanntheit: Oberbürgermeister Ernst Schlapper ließ das Stück als kommunistische Propaganda verbieten. Gut, dass man heute wieder alles sagen darf, denkt sich das Team und freut sich zu früh: Theater- und Selbstzensur zeigen ihre Fratze. Und so geht das Gerücht um, dass Mutter Courage in Baden-Baden niemals gespielt werden kann, ohne verboten zu werden. Regie: Nick Hartnagel Musikalische Leitung und Live-Musik: Lukas Lonski Bühne: Lena Schmid Kostüm: Martha Lange Video und Live-Video: Martin Mallon Dramaturgie: Maria Buzhor Mit: Oliver Jacobs, Nadine Kettler, Oleksii Kryzhanovskyi, Sebastian Mirow, Nikola Naydenov, Max Ruhbaum, Lisa Schwarzer, Sylvana Seddig und Helen Wills

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Entfaltung der Farbe

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1948 emigrierte der ungarische Künstler Simon Hantaï nach Paris, wo er sich bald im Umfeld der aufstrebenden Avantgarde bewegte. Nach einer ersten surrealistischen Phase wandte er sich in den 1950er Jahren der Malerei des Informel zu und setzte sich zugleich intensiv mit dem Werk Jackson Pollocks auseinander. Das Jahr 1960 markiert einen Wendepunkt in Hantaïs Werk: Von diesem Moment an konzentriert er seine radikal experimentellen Forschungen auf das „pliage comme méthode“ – Werke, in denen er die gefaltete Leinwand mit Öl- oder Acrylfarbe bedeckte, um farbig leuchtende Zufallsmuster zu erzeugen. 1980 wurde Hantaï mit dem Grand Prix National des Arts Plastiques ausgezeichnet, zwei Jahre später war er Repräsentant seiner Wahlheimat auf der Biennale in Venedig. Mit rund 40 teils monumentalen Schlüsselwerken aus vier Schaffensjahrzehnten gibt die Ausstellung in Baden-Baden einen facettenreichen Überblick über das bildgewaltige Schaffen Hantaïs und präsentiert seinen herausragenden Beitrag zur internationalen Nachkriegsabstraktion als ein sinnlich bewegendes Fest der Farbe. Zu den zahlreichen Leihgebern zur Werkschau gehören unter anderem das Musée d’art contemporain de Bordeaux, die Fondation Gandur pour l’Art, Genève, die Fondation Louis Vuitton, das Musée d’art moderne de Paris sowie das Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne.

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Bloom up! Die Sprache der Blumen | Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg

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Bloom up! ist die erste gemeinsame Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und des Badischen Landesmuseums. Kaum ein Motiv ist so allgegenwärtig, wandelbar und aussagekräftig wie die Blume. Seit Jahrtausenden ist sie als Ornament, Attribut oder Symbol in menschlichen Gesellschaften präsent. Mit Blumen verbinden sich starke Gefühle, lebendige Erinnerungen und wirkmächtige Bilder – geprägt von ihrer Schönheit, ihrem Duft und ihren vielfältigen Bedeutungen. Zeitgenössische künstlerische Positionen begegnen kunst- und kulturhistorischen Objekten aus den Sammlungen des Badischen Landesmuseums. Im Zusammenspiel von Gegenwartskunst und historischen Artefakten verändern florale Motive ihre Bedeutung immer wieder neu: als Symbol politischer Bewegungen, als Ausdruck von Sehnsucht und Widerstand oder als Trägerin persönlicher Erinnerungen. Bloom up! eröffnet neue Perspektiven auf die kulturellen, gesellschaftlichen und persönlichen Bedeutungen der Blume und macht sichtbar, wie eng Kunst, Geschichte und Gegenwart miteinander verwoben sind. Die Ausstellung wird gefördert durch Baden Württemberg, Ministerium für Wirtschaft, Forschung und Kunst. Über die Ausstellung: Kurator*innen Christina Lehnert Christiaan Veldman Kuratorische Assistenz Emely Steiner Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum, Karlsruhe und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

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Großer Bücherflohmarkt

Stadtbibliothek

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Ein gut gefülltes Lager aus zahlreichen Bücherspenden wartet beim großen Bücherflohmarkt der Stadtbibliothek Baden-Baden auf neue Leserinnen und Leser. Zum Kilopreis von 5,- Euro ist für jeden etwas dabei: Altes, Neues, lange Gesuchtes, Vergriffenes, Erstaunliches, Überraschendes oder einfach Lesenswertes. Auch DVDs und CDs sind weiterhin für einen geringen Stückpreis im Angebot.

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